China: Pekings Shouwang Gemeinde unter immer stärkerem Verfolgungsdruck

Sie alle kennen sicherlich mittlerweile den Fall der „Shouwang-Gemeinde“ von Peking, die seit VIERZEHN Monaten kein Dach über dem Kopf mehr hat, nachdem auf Druck der Behörden ihr Mietvertrag aufgekündigt worden war. 

China

Seitdem wurde ihnen mehrfach die Möglichkeit verwehrt, neue Räumlichkeiten anzumieten, da potentielle Vermieter immer wieder von den Behörden Pekings eingeschüchtert wurden. Die Gemeinde traf sich bislang also an unterschiedlichen Orten im Freien. Dabei ist es mittlerweile üblich geworden, dass Gläubige auf dem Weg zum Freiluftgottesdienst von der Polizei belästigt, vorläufig verhaftet und erkennungsdienstlich behandelt werden. Straßen zu den Treffpunkten werden von Beamten blockiert usw.

Nun kommt aus Peking die Nachricht, dass die Jugend- und Studentengruppen der Shouwang-Gemeinde, die sich regelmässig zu sportlichen Aktivitäten auf dem Basketball – Platz des Pekinger Instituts für Technologie. Am vergangenen Samstag, den 16. Juni 2012, standen die christlichen Jugendlichen dann aber vor verschlossenen Toren. Die jungen Christen zogen erst einmal weiter zu den Sportstätten der Pekinger Universität. Aber auch dort wurde ganz plötzlich der Basketball-Court geschlossen. In diesem Moment wurde offenbar, dass Sicherheitsbeamte der städtischen Behörden ihr Treffen verfolgt und gezielt dafür gesorgt hatten, dass ihnen der Zugang zu  jeglicher Sportstätte verwehrt wurde.

Daraufhin begannen die bewegungshungrigen, jungen Leute damit, auf dem Gelände ein wenig mit Federbällen zu spielen. Sofort schritt die Campuspolizei ein, verbot das Spielen und wollte ein Banner mit der Aufschrift „Junge Shouwang-Gemeinde gegen Studentengemeinde Basketballspiel“ konfiszieren. Das folgende Handgemenge endete in einer Art „Unentschieden“. Die Christen holten schließlich die Polizei, die das Banner konfiszierte und diejenigen, die Anzeige erstatten wollten, in lange Verhöre auf dem Revier verstrickte.  Federball-Spiele verstoßen also offensichtlich gegen die öffentliche Ordnung in China. Wenn die olympischen Badminton-Athleten das mal wüssten…

Am darauffolgenden Sonntag wurden übrigens wieder sechzehn Mitglieder der Shouwang-Gemeinde vorläufig festgenommen.  Bis 15.00 waren jedoch alle wieder auf freiem Fuß. Die Shouwang-Gemeinde bittet weiterhin um Gebet für ihre Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Mitglieder.

BITTE VERGESSEN SIE IM GEBET NICHT DIE SHOUWANG-GEMEINDE IN PEKING. IHRE STANDHAFTIGKEIT HAT AUCH UNS SEHR VIEL MITZUTEILEN !!!

(Quelle: „china aid“ vom 20. Juni 2012)

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