Sri Lanka: katholischer Schüler von Buddhisten-Mönch vermöbelt

Nun, die Arten und Weisen, wie Wissen gelehrt wird, unterscheiden sich durchaus von Land zu Land, von Kultur zu Kultur. Stures Nachbeten von bereits bekannten Standards kann ebenso dazugehören, wie Lehrer, die Schläge austeilen.

Hierzulande gelten zwar andere Standards, aber die Zeiten von „Prügel-Pädagogik“ sind ja doch noch nicht gar so lange her. Jetzt kommt aber eine Nachricht aus Sri Lanka, die ein wenig besorgniserregend zu sein scheint: Ein Lehrer schlug dort einen 13-jährigen Jungen blutig, weil er die Namen von Buddhas Eltern nicht aufsagen konnte. Muss ich erwähnen, dass dieser Junge ein katholischer Christ ist ?

Im Mahanama College in Kandy wurde am Montag, den 11. Juni 2012, der 13-jährige Schüler Amila Tharanga von seinem Lehrer, einem buddhistischen Mönch geschlagen, weil er diverse Fragen zum Buddhismus nicht beantworten konnte. Unter anderem waren ihm die Namen der Eltern Buddhas nicht bekannt. Als er seinem Lehrer mitteilte, dass er Katholik sei, interessierte das diesen eher wenig. Er „müsse dennoch über den Buddhismus Bescheid wissen“, wurde ihm bescheinigt. Er wurde geschlagen, bis sein Ohr blutete. Niemand in der Schule machte sich aber jetzt die Mühe, dem Opfer Hilfe zu leisten, wie ein Bericht aus dem Land bezeugt. Stattdessen wurde Amila von zwei Lehrern gedroht, ja nicht diesen Vorfall weiterzuerzählen. Nach seiner Rückkehr zu den Eltern wurde er von diesen ins Krankenhaus gebracht.

Selbstverständlich wurde von der Familie eine Anzeige gegen den Mönch erstattet, aber bislang wurde von den Behörden kein Haftbefehl ausgestellt oder der „Lehrer“ verhaftet. In der entsprechenden, buddhistischen Schule werden auch viele Christen unterrichtet. Nach den Bestimmungen des Erziehungsministeriums hätten diese eigentlich ein Recht darauf, auch dort in ihrer eigenen Religion unterrichtet zu werden. Diese Bestimmungen werden aber im Mahanama College offensichtlich nicht angewendet, sondern ein einheitlicher Buddhismus-Unterricht abgehalten.

So viel zum „friedlich-ausgeglichenen Buddhismus“, der uns alle das „Sein durchdringen lässt“. Wenn es darum geht, Christen zu vermöbeln sind sich wohl Buddhisten, Muslime, Hindus und Atheisten einig: Immer feste druff !

BITTE BETEN SIE FÜR DEN TRAUMATISIERTEN AMILA THARANGA. MÖGEN ALLE SEINE WUNDEN VOM WUNDERBAREN HEILER CHRISTUS GEHEILT WERDEN.

(Quelle:  „asia news“ vom 18. Juni 2012)

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