Nigeria: „Boko Haram“ nennt Christen „Feinde“

Wir wissen es: in Nigeria läuft ein Großangriff islamischer Terroristen auf den Staat und den Frieden im Lande. Nur die notorisch um vermeintliche  „Ausgewogenheit“ bemühten Massenmedien im „Westen“ leugnen den Charakter der Konflikte im bevölkerungsreichen Land Afrikas noch.

Karte von Nigeria.

Nigeria

Auch die Obama-Administration weigert sich mit Zähnen und Klauen, die religiöse Natur der Angriffe auf Christen als solche anzuerkennen. Wer grundsätzlich gewohnt ist, Religion und Politik voneinander zu trennen, der erkennt die Motive von Menschen, die einer Kultur entstammen, in der es eine solche Differenzierung der sozialen Ebenen nicht gibt, eben nicht als solche. Das geht nach dem „Biedermann und die Brandstifer“-Prinzip. Eine Mischung aus Angst und Unverständnis vernebelt den klaren Blick für die Fakten. Wie auch immer, die “Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”) macht es uns dankenswerterweise einfach: da sie mittlerweile über beste Medien-Kontakte verfügen und sogar in einem gewissen „Abul-Qaqa“ über einen „Pressesprecher“ verfügen, der Pressekonferenzen per Telefon abhält, hat sie sich unlängst über ihre Ziele eindeutig geäußert:

Am Donnerstag, den 14. Juni 2012, erklärten die Terroristen:

Der nigerianische Staat und die Christen sind unsere Feinde und wir werden Angriffe auf den Staat und seinen Sicherheitsapparat sowie auf Kirchen führen, bis wir unser Ziel erreicht haben, den säkularen Staat durch einen islamischen Staat zu ersetzen.

Gleichzeitig übernahmen die Terroristen die Verantwortung für diverse Bomben- und Schusswaffenangriffe auf Kirchen in Jos, Biu und anderenorts. Die aktuellen Gründe für die jüngsten Massaker nennt uns der fleissige Pressesprecher auch gleich:

Wir haben diese Angriffe gestartet, um die Sicherheitsbehörden zu widerlegen, die behaupten, wir seien durch ihre jüngsten Militäroperationen geschwächt worden.

Eine gewisse präpubertäre Lust an der Zerstörung und der Hass aus diversen Koransuren und Hadithen haben natürlich „gaaaaaaaaaaaaar nichts“ damit zu tun.
In einem statement, das etwas früher in diesem Monat gemacht wurde, hat die „Boko Haram“ auch Journalisten massiv bedroht:

Wir vermerken jeden Kommentar, der über uns gemacht wird. Niemand soll uns um Gnade bitten, wenn wir unseren Plan perfektionieren und unsere Operationen beginnen, besonders gegen Journalisten.

Auch diese Vorgehensweise ist ja bereits bekannt. Die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ und die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ können ja ein Lied darüber singen, was passiert, wenn muslimische Terroristen wütend werden. Also, nichts neues von Mohammeds Sympathisanten. Immerhin kann nun niemand, der lesen kann, mehr behaupten, dass die Terroristen uns nicht über ihre Ziele und die Methoden, mit denen sie diese zu erreichen gedenken, im Unklaren gelassen hätten. Ziehen wir die richtigen Schlüsse daraus und hören auf, wirtschaftliche oder ethnische Spannungen in Nigeria für die Gewalt verantwortlich zu machen.

BITTE BETEN SIE FÜR FRIEDEN IN NIGERIA. MÖGEN DIE SICHERHEITSKRÄFTE DES LANDES WIEDER IN DER LAGE SEIN, DIE ÖFFENTLICHE ORDNUNG FÜR ALLE IHRE BÜRGER HERZUSTELLEN, SEIEN SIE NUN ANIMISTEN, CHRISTEN ODER MUSLIME.

(Quelle: „christian today“ vom 15. Juni 2012)

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