Großbritannien: Dr. Richard Scott erhält offizielle Verwarnung der Ärztekammer in einem obskuren Prozess

Erinnern Sie sich noch an den Fall des britischen Arztes Dr. Richard Scott ? Richtig, dies war der Arzt, der von einem Patienten vor ein „Standesgericht“ gezerrt wurde, weil er mit diesem Kranken über den christlichen Glauben gesprochen hatte.

Großbritannien

Nun wurde gerade bekannt, dass das „General Medical Council“ (GMC) das Fallbeil auf die bislang untadelige Reputation des Arztes hat herabsausen lassen: er erhält eine offizielle Verwarnung, welche in seine Personalakte eingetragen wird und ihm so „immer erhalten“ bleiben wird, so lange er noch beabsichtigt, in England oder anderen Teilen des „United Kingdom“ zu praktizieren. Auf den Fall selbst möchte ich hier nicht noch einmal eingehen, nutzen Sie doch einfach den obenstehenden link für Ihre Recherche und folgen Sie, wenn Sie mögen dann auch dem link auf der dann erscheinenden Seite, um meine Berichterstattung „von Anfang an“ nachzuverfolgen.

Es gibt einige Punkte am Fall von Dr. Scott, die tatsächlich alarmierend sind. Zunächst einmal gab es das bis heute unwiderlegte Gerücht, sein Patient habe ihn gar nicht selbst angehen wollen, sondern sei von der Familie dazu gedrängt worden. Dann wurde ebenfalls die ursprüngliche Argumentation von Dr. Scott und seinem Rechtsvertreter, dass er nur auf eine Nachfrage des betreffenden Patienten geantwortet und somit seine eigene Ansicht zu Glaubensdingen geäußert habe, zu keiner Zeit in dem laufenden Disziplinarverfahren gewürdigt. Und nun wird, um dem Ganzen Hexenprozess auch noch die krönende „Kirsche“ aufzusetzen, bekannt, dass die Befragung des als Zeugen auftretenden Klägers unter Ausschluss von Dr. Scotts Verteidiger stattfand, wodurch dieser nicht in der Lage war, den Kläger ins Kreuzverhör zu nehmen und eventuelle Widersprüche in dessen Aussage aufzudecken.

Es scheint, als habe der Entschluss, Dr. Scott zu maßregeln, bereits seit dem Beginn des Verfahrens festgestanden. „Schuldig bei Verdacht“ sozusagen. Das erinnert nun wirklich an die finstersten Zeiten des Mittelalters und an die Hexenprozesse. Es wurde nun aber, um noch mehr Kopfschütteln zu provozieren, bekannt, dass es sich bei der Klinik, in der Dr. Scott praktizierte, um das „Bethesda Medical Center“ in Margate, Grafschaft Kent handelt. Dies ist ein offen nach christlichem Ethos geführtes, privates Krankenhaus, in dessen Gechäftsbedingungen (und auf dessen Website)  ganz klar ausgesagt wird, dass im Rahmen der Behandlung auch „geistliche Angelegenheiten“ mit Patienten besprochen werden könnten. Anders gesagt: wer dort behandelt wird, muss mit Jesus rechnen. Punkt.

Das GMC sieht dies aber offensichtlich anders und kommt zu der Ansicht, dass Dr. Scotts Verhalten, zu „vorhersehbarer Bestürzung“ bei seinem Patienten geführt habe. Durch sein Verhalten habe er also „die Standards eines Arztes“ verletzt. Was sagt uns das in klarem Deutsch: Wer über Jesus spricht, verhält sich „professionell unethisch“ und verletzt Standards damit. Na, gut, dass der Apostel Paulus das noch nicht wusste, als er durch den Mittelmeer-Raum tingelte, um Seelen zu retten und die Gute Botschaft von Christus zu verbreiten ! Als Zeltmacher wäre das vielleicht nicht mit den „Standards“ seines Berufes zu vereinbaren gewesen !

Dr. Scott selbst wird zu dem Urteil nur in folgender Weise zitiert:

 Mein Verteidiger bekam keine Möglichkeit, den Kläger von Angesicht zu Angesicht zu befragen. Den Fall in dieser Art und Weise zu behandeln ist ganz klar falsch.

Meine berufliche Reputation wurde kompromittiert und ich bin diszipliniert worden, nur weil ich meine christliche Sicht mitgeteilt habe …

BITTE BETEN SIE FÜR EINE RÜCKKEHR GROSSBRITANNIENS IN DIE WELT DER GLÄUBIGEN. DIE AGGRESSIVE, ANTICHRISTLICHE STIMMUNG VIELER SOG. „ELITEN“ IN DIESEM LAND HAT EIN WEITERES OPFER GEFUNDEN.

(Quelle: „christian today“ vom 15. Juni 2012)

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