Deutschland: Bischof bittet um Gebet – wir hören !

Der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Schindehütte, hat zum Gebet für die Menschen in Nigeria aufgerufen.

Martin Schindehütte

Ein Flugzeugabsturz mit vielen Todesopfern und der dauernde Terror der islamischen “Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad” (Ex-”Boko Haram”): Nigeria ist ein arg gebeuteltes Land. Die Bewohner des bevölkerungsreichsten Landes in Afrika werden von wirtschaftlichen und religiösen Problemen heimgesucht. Bischof Schindehütte ruft deshalb die Christen in Deutschland dazu auf für Nigeria zu beten. Wir Christen wissen: Gebet hat Kraft und zeigt, welche Geisteshaltung wir haben. „Idea.de“ schreibt dazu:

 Entführung, Flugzeugabsturz und Terroranschlag – „Nigeria erlebt wahrlich bedrückende Tage“, erklärte der Auslandsbischof der EKD, Martin Schindehütte. Er ruft deshalb zum Gebet für die von Anschlägen und Unglücken betroffenen Menschen auf.

Dem kann man sich nur anschließen ! Den Opfern und Hinterbliebenen der Anschläge und Unglücke sollte unsere Solidarität gelten. Und Gebet ist wirklich das Mindeste, das wir tun können. Aber auch für die Verfolger sind wir gerufen zu beten, was manche von uns nicht gerne hören. (Mt. 5, 44) Aber wenn wir davon ausgehen, dass „bei Gott alle Dinge möglich sind“, dann müssen wir auch die (zugeben, sehr vage) Möglichkeit in Betracht ziehen, dass selbst die verblendetsten Terroristen sich ändern können. Fragen wir mal Kamal Salim oder Nassim Ben-Iman.

BITTE BETEN SIE ALSO IM HAUSKREIS, DER GEMEINDE, DER FAMILIE ODER GANZ PRIVAT FÜR DIE MENSCHEN IN NIGERIA. FÜR DIE HINTERBLIEBENEN DER OPFER UND DIE TRAUERNDEN. MÖGE IHRE TRAUER ENDEN UND SEIEN SIE GETRÖSTET DURCH DEN, DEM WIR NACHFOLGEN.

(Quelle: „idea.de“ vom 05. April 2012)

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3 Gedanken zu “Deutschland: Bischof bittet um Gebet – wir hören !

    • Schindehütte ist eigentlich ein typischer Relativierer. Ein „sowohl als auch“-Christ, der zwar die Fakten kennt, aber mit unschöner Regelmässigkeit keine klaren Worte findet. Hat er auch hier wieder nicht, da er den Flugzeugabsturz im Süden des Landes mit den Terrorangriffen auf die Kirchen in Bauchi und der Ermordung des entführten, deutschen Mitarbeiters eines Baukonzers durch Islamisten in einen Topf wirft. Hier gilt es, zu differenzieren und die Katastrophe des Terrorismus von schlecht gewarteten Maschinen zu unterscheiden. Dazu findet sich aber selbstveständlich in der EKD niemand mehr bereit, sondern es wird bis zum Punkt des Absurden relativiert. Dennoch ist ein Aufruf zum Gebet für Nigeria immer richtig und wird von mir grundsätzlich gestützt, ohne dass ich die Augen vor den wirklichen Problemen verschließe.

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