China: Polizei stürmt erneut Versammlung, inhaftiert Christen

Die Terrormaßnahmen des kommunistischen Regimes in China gegen die Christenheit nehmen kein Ende. Diverse Attacken von staatlichen Sicherheitsbehörden auf friedliche Versammlungen von Christen werden aus dem ehemaligen „Reich der Mitte“ vermeldet. Eine davon ist diese:

China

Am 14. April 2012 haben mehr als 200 Angehöriger regionaler Sicherheitsbehörden eine Versammlung von Christen in der Henan-Provinz, Stadtverwaltung Pingdingshan, Gemeinde Dianying, gestürmt. Teilweise in Anti-Terror-Kampfmontur gekleidet und mit zwei Wasserwerfern ausgerüstet, sollen sie um 12.30 Uhr eine 54-köpfige Bibelstudiengruppe gesprengt und zunächst alle Anwesenden in Gewahrsam genommen haben. Nach einigen Tagen kam 46 der vollkommen überraschten und schockierten Christen wieder frei, acht weitere werden nun jedoch inhaftiert und später angeklagt.

Schon vor längerer Zeit waren unbestätigte Meldungen zu hören, dass die kommunistische Partei einen Mehrjahresplan beschlossen habe, um das Christentum in China auszulöschen, zumindest das in den nichtregistrierten Hauskirchen. Verstärkte Anstrengungen der Sicherheitsbehörden sollen in allen Provinzen der Volksrepublik dazu führen, dass Christen ihren Glauben verlassen oder zumindest den staatlich kontrollierten Gemeinden aus Verbänden wie der „Drei-Selbst-Bewegung“ beitreten. Aber auch diese „gezähmten“ Christen werden nach Berichten, die vereinzelt aus dem Land tröpfeln, oftmals ungerechtfertigterweise unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.

Die 54 Festgehaltenen wurden zunächst in einem Bürokomplex der Behörden, später erniedrigenderweise für eine Woche in einer Tier-Quarantänestation im Bezirk Rendian festgehalten.  Später wurden 46 von ihnen wieder freigelassen, während gegen die acht Personen, die jetzt offiziell in Haft sind, Anklagen vorbereitet werden. Gegen vier Christen sind die dafür notwendigen Papiere bereits ihren Familien zugegangen. Darin sprechen die Behörden vom „Verdacht der Organisation eines Kultes zur Unterminierung des nationalen Gesetzesvollzuges“. Was auch immer diese kryptischen Worte bedeuten mögen. Wen diese willkürlichen Anklagen schon allein in ihrer Terminologie und Semantik nicht fatal an schlimmstes „DDR-Beamtendeutsch“ oder „UdSSR-Konstrukte“ erinnern, dem ist auch nicht zu helfen. Jedenfalls wird die in den USA ansässige, chinesische Monitorgruppe „China Aid“, die sich gerade erst im Falle des blinden Menschenrechtlers Chen Guangcheng positiv hervorgetan hat, versuchen, an diesem Fall „dranzubleiben“ und wir damit auch.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE FREILASSUNG DER „HENAN ACHT“ IN CHINA. IHRE BIBELSTUDIEN STELLEN NÄMLICH, IM GEGENSATZ ZUR HERRSCHENDEN STAATSRÄSON, KEINE GEFAHR FÜR DIE INTEGRITÄT IRGENDEINES LANDES DAR ! NIEMAND KANN BEHAUPTEN, DASS CHRISTEN KEINE GUTEN STAATSBÜRGER SEIN KÖNNEN !

(Quelle: „china aid“ vom 30. Mai 2012)

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