Erinnerung: Demonstration am 01. Juni 2012 in Berlin

Seit einiger Zeit hatten wir es hier auf der „Termin-Seite“ schon zu stehen, aber zur Erinnerung für alle, die sich kurzfristig noch zur Teilnahme entschließen könnten, kommt hier noch einmal der Hinweis auf eine Veranstaltung.

Die Situation in Eritrea ist ja allen treuen Lesern dieses Blogs und allen christlichen Menschenrechtsaktivisten sicher bekannt:  Christen, vor allem von den kleineren Denominationen, werden im Land wie potentielle Staatsfeinde behandelt, ausgegrenzt, inhaftiert und oftmals in „Umerziehungslagern“ unter unmenschlichsten Bedingungen gefangen gehalten. Bei „open doors“ steht Eritrea derzeit auf Platz 11 im Weltverfolgungsindex. Im Jahr 2002 hat die eritreische Regierung per Dekret sämtliche Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften im Land verboten. Ausgenommen sind nur die eritreisch-orthodoxe Kirche, die katholische Kirche und die evangelisch-lutherische Kirche. Außerhalb der Christengemeinden wird nur noch der Islam offiziell anerkannt. Alle christlichen Denominationen wie Pfingstler, Baptisten usw. sind illegal und werden aggressiv bekämpft.

Nun hat sich ein Bündnis aus dem Aktionskomitee verfolgte Christen (AVC) und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) gefunden, dass am

  • Freitag, den 01. Juni 2012, 09.30 Uhr, Andersen-Straße in Berlin Pankow (Nähe S-Bhf. „Bornholmer Straße“)

einen Gebets- und Gedenkmarsch für die inhaftierten und gequälten Christen abhalten wird. Dieser wird u. a. auch an der eritreischen Botschaft vorbeiführen und soll bis ca. 13.30 Uhr dauern. Die IGfM gibt weiterhin auf ihrer Webseite folgendes Detail bekannt:

 Zu Beginn wird in Verbindung mit einem Gottesdienst symbolisch, an den seit 2006 unter strengem Hausarrest stehenden rechtmäßigen eritreisch-orthodoxen Patriarchen Abuna Antonius der Stephanuspreis der IGFM-nahen „Stephanusstiftung für verfolgte Christen“ verliehen.

Vorgesehen ist auch eine dreitägige Mahnwache für die verfolgten Christen in Eritrea vor der St. Marienkirche nahe des „Roten Rathauses“. Vom 01. bis 03. Juni sollen dort von 08.00 – 20.00 Uhr Passanten und Besucher der Kirche auf die Lager in Eritrea und die dortigen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam gemacht werden.

Der BGVK unterstützt ausdrücklich diese Initiative und ich selbst werde, so Gott will, vor Ort sein, um Solidarität mit den eritreischen Geschwistern zu zeigen und um später hier im Blog von der Veranstaltung zu berichten !

ICH BITTE SIE, WENN ES IHNEN MÖGLICH IST, NEHMEN SIE DOCH AN UNSEREM MARSCH TEIL UND ERZÄHLEN SIE AUCH NOCH SCHNELL IHREN FREUNDEN IN DEN KIRCHEN AN PFINSTEN DAVON !

UPDATE:
Hier ist der Artikel zu dem Marsch und der vorhergehenden Kundgebung !
Quelle: BGVK

(Quellen: „IGfM“ und „AVC“)

 

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