Iran: Nachrichten über Behnam Irani

Wir versuchen immer, Nachrichten über die von uns von Anfang an beobachteten Fälle der inhaftierten Christen im Iran, Pakistan etc. zu bekommen. 

 

Pastor Behnam Irani

Erst am 26. April 2012 haben wir zuletzt auf die ernste Situation des gesundheitlich schwer angeschlagenen Pastors Behnam Irani im Gefängnis hingeweisen. Dieser sitzt in Karaj ein, wo er eine mehrjährige Haftstrafe absitzt, von der er im Moment seines Haftantritts aber noch nichts wissen konnte. Damals musst er noch davon ausgehen, nur ein Jahr wegen der letzten Verurteilung absitzen zu müssen.

Es wurde schon vor Monaten bekannt, dass Pastor Behnam regelmässig von Mitgefangenen und Wärtern des Gefängnisses misshandelt wird. Sein Gesundheitszustand soll sich daraufhin verschlechtert haben. Innere Blutungen sollen aufgetreten sein. Mittlerweile gibt es „gute Nachrichten“ aus dem Gefängnis in Karaj: Pastor Behnam wird nach jüngsten Angaben nicht mehr täglich verprügelt sondern nur noch „unregelmässig“. Machen Sie sich bitte Ihren eigenen Reim auf diese Nachricht, liebe Leser.

Pastor Behnam bat mehrfach darum, ärztlich behandelt zu werden, was ihm genauso oft abgelehnt und verwehrt wurde. Diverse Verletzungen und gesundheitliche Störungen, wie eine Beinverletzung und das Nachlassen der Sehkraft werden dem 41-jährigen Pastor nachgesagt. Aufgrund der repressiven Handhabung des Zugangs zu Pastor Behnam kann jedoch das wenigste davon mit absoluter Sicherheit verifiziert werden. Viele Informationen gelangen nur über viele Umwege an die interessierte Öffentlichkeit.

In jedem Falle benötigen Behnam Irani und seine Familie unsere Hilfe.

BITTE BETEN SIE FÜR PASTOR BEHNAM IRANI. FÜR EINE HEILUNG SEINER INNEREN UND ÄUSSEREN WUNDEN.

(Quelle: „bosNewsLife“ vom 14. Mai 2012)

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2 Gedanken zu “Iran: Nachrichten über Behnam Irani

  1. Behnam Irani steht auch schon einige Zeit in meinem Gebetskalender.
    Es ist gut, solche Informationen zu erhalten, wie es weitergeht mit unseren geschundenen Geschwistern.
    Auch wenn der Wahrheitsgehalt dieser Nachrichten fragwürdig bleibt.
    Aber gut ist es, einen Namen und ein Gesicht und einen Ort zu haben, dann prägt es sich besser ein und begleitet einen auch unabhängig von den „offiziellen“ Gebetszeiten.
    Möge sich unser Herr und Heiland erbarmen.

    • Danke für das feedback. Ich diene gerne durch Informationen und die Weitergabe von Berichten, die sonst im multimedialen „Dschungel“ untergehen oder in Deutschland (warum eigentlich ?) nicht so recht wahrgenommen werden.
      Die Nachrichten über Behnam Irani z. Bsp. gleichen sich in den letzten Wochen sehr, so dass eine gewisse Verlässlichkeit gegeben zu sein scheint. Ob sie ihn wegen seines Nachnamens so prügeln, oder weil er ein „böser Apostat“ ist ? Wer weiss. Gott möge ihn aufrecht halten und ihm Zuversicht in Seiner Gnade geben. Aber es gäbe noch so viele andere Namen aus dem Iran: Farshid Fathi, Mehdi Foroutan, Youcef Nadarkhani usw. Die Tage des Leidens für unseren Glauben sind weltweit zurückgekehrt und die Lage verschärft sich.
      Ja, ich finde es auch „gut“ ein Gesicht und einen Namen zu haben, an dessen Schicksal man exemplarisch die Situation in einem bestimmten Land verdeutlichen kann. Ich hoffe, möglichst viele Christen wachen auf und kommen von ihrem „Selbstfindungstrip“ wieder zur Nachfolge und zur Solidarität mit den Geschwistern weltweit zurück.

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