Kenia: Handgranate in Gottesdienst geworfen – ein Christ getötet

Wie die Dinge zwischen der in Nordost-Afrika operierenden , islamischen „Al-Shabaab-Miliz“ und dem Staat Kenia stehen, ist aufmerksamen Beobachtern des Weltgeschehens ja sicher bekannt: Seit sich Kenia entschlossen hat, zu Gunsten der Regierung Somalias in die bürgerkriegsartigen Zustände im Nachbarland zu intervenieren herrscht Krieg.

„Wikipedia“ schreibt über diese Terrorgruppe:

 Sie … bekämpft weiterhin die Übergangsregierung Somalias. Al-Shabaab kontrolliert Teile Südsomalias und setzt dort eine strenge Auslegung der Schari’a durch. Die Gruppierung ist wahhabitisch beeinflusst. Ihr Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates am Horn von Afrika und die Beteiligung an einem weltweiten Dschihad.

Was dies alles bedeutet, speziell für die Christen Kenias, hat nun ein Terroranschlag im Ngara-Distrikt von Nairobi aufgezeigt. Gegen Ende des Gottesdienstes in der dortigen „God’s House of Miracles International Church“,  warf ein Anwesender drei Handgranaten unter die Gläubigen, floh aus dem Gebäude und gab draußen Warnschüsse mit einer Pistole ab, um nicht verfolgt zu werden. Eine der Granaten zündete, verletzte sechzehn Personen und tötete den 27-jährigen Studenten Kelvin Walumba.

Augenzeugen beschreiben den Täter als „vermutlich Somalier“. Nun gut, was Augenzeugenberichte so wert sind, kann uns jeder aktive Polizeibeamte mitteilen: nämlich nicht so viel, da sie sich meist widersprechen. Aber in diesem Falle würde es gut ins Bild passen. Ein sofort einsetzender „Nebelwurf“ aus den Medien, wonach der Angriff auch durch einen Immobilienstreit hätte motiviert sein können, erwies sich nämlich inzwischen als falsch. Dieser juristische Streit der Gemeinde ist nämlich bereits im Jahr 2011 beigelegt worden. Zwar hat sich die Al-Shabaab bislang noch nicht offiziell zu dem Anschlag bekannt, aber von Terrorgruppen kann man ja auch nicht die Befolgung „verbindlicher Regeln“ für ihre diabolischen Taten verlangen.

Noch immer sind vier Gemeindemitglieder ernsthaft verletzt und schweben in Lebensgefahr:  Leonida Mbogo, Julia Mumbi, Ezekiel Muthini und Shalom Koronge. Die Predigerin des Gottesdienstes, Pastorin Josephine Mwangale erlitte jedoch dankenswerterweise nur leichte Blessuren. Polizeipräsident Eric Kiraithe hat mittlerweile dieses Attentat auch als „Terroranschlag“ definiert.

BITTE BETEN SIE DOCH MIT MIR FÜR DIE HINTERBLIEBENEN VON KELVIN WALUMBA UND FÜR DIE NOCH IN LEBENSGEFAHR BEFINDLICHEN GESCHWISTER.

(Quelle: „compass direct news“ vom 30. April 2012)

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