Wehret den Anfängen/Großbritannien: Gemeinde von öffentlichem Gelände verbannt – „Hass-Propaganda“ ?

Großbritannien ist im „Gleichheits-“ und „political correctness“-Wahn unserer Zeit ja bekanntlich noch schlimmer als Deutschland. Dort wird ja bereits offen die Diskriminierung des Christentums zugegeben. (Siehe Artikel hier)

Großbritannien

Ärzte, die auf Anfrage ihrer Patienten Aussagen zu ihrem Glauben machen, müssen im Mindesten mit Disziplinarmassnahmen rechnen, ein christliches Ehepaar, das eine Pension besitzt, darf Homosexuellen aus religiösen Gründen kein gemeinsames Zimmer verweigern (wie sähe das wohl aus, wenn die bed-and-breakfast-„Eltern“ Muslime gewesen wären ? Eine durchaus angebrachte Frage, glauben Sie mir das.), die BBC gibt zu, dass sie auf die religiösen Gefühle von Christen keine Rücksicht mehr nimmt (link s. o.) usw. Und lesen Sie bitte diesen Artikel mal unter dem Eindruck der Koranverteil-Aktion der Terror-unterstützenden Salafisten in unserem Land:
https://gebetskreis.wordpress.com/2012/04/03/grossbritannien-christliche-strasenevangelisation-gestoppt-hassverbrechen/
Ehrlich gesagt: all dies ist ein Alptraum an Intoleranz gegenüber überzeugten, bibelorientierten Christen, dessen Perfidie deshalb so eklatant ist, weil sie eben im Namen von „Toleranz und gutem Miteinander“ praktiziert wird.

Nun kommt ein neues, kleines Detail ans Licht, das die These, dass sich Großbritannien zum schweren Pflaster für überzeugte Christen entwickelt, ein wenig zu bestätigen scheint: In Norwich wird einer Kirchengemeinde die Nutzung eines von der Stadt zur Verfügung gestellten Marktstandes verweigert, weil dort angebliche „Hass-motivierte“ Materialien ausliegen würden. Was war passiert ?

Die reformierte Kirche von Norwich beteiligte sich regelmässig mit einem Stand an einem Wochenmarkt auf dem sog. „Hay Hill“, der der Information und Evangelisation diente. „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Mt. 28,19) Im Sinne dieses klaren Auftrages sind weltweit unzählige Missionare, Evangelisten und „einfache“ Christen unterwegs, um Seelen zu retten. So auch die Reformierten von Norwich auf dem Hay Hill.

Alan Clifford

Alan Clifford

Nun wurde aber eine Beschwerde an das „Norwich City Council“ über die Materialen des Gemeindepastors Alan Clifford gerichtet. Ein Sprecher des NCC sagt dazu:

Wir erhielten eine Beschwerde aus der Öffentlichkeit über Materialien, die von der Reformierten Gemeinde Norwichs, die Gemeinde-Grund nutzt, veröffentlicht werden. Diese werden als Hass-motiviert angesehen und in Übereinstimmung mit den „Norfolk Multi Agency Protocol“ haben wir daraufhin die Polizei kontaktiert.

Ich halte fest: eine Beschwerde (vermutlich anonym, da in dem Quellbericht kein „Ankläger“ auftaucht) wird an die Stadt Norwich gerichtet, dass eine Kirchengemeinde „Hass-Propaganda“ verteile. Und die Stadt Norwich hat nichts besseres zu tun, als sofort die Polizei einzuschalten. Was würde dort wohl passieren, wenn man anonym ankündigte, die bösen Deutschen kommen jetzt endgültig und wollen England erobern, würde man das dort auch glauben ? Ungeprüft ? Aber hören wir noch mehr vom Sprecher des NCC:

Obwohl die Polizei angab, dass keinerlei kriminelle Handlung begangen worden ist, haben wir die Pflicht nach dem „equality Act“ von 2010, gute Beziehungen zwischen Menschen aller Hintergründe und Religionen zu fördern. Wenn wir es erlauben würden, städtischen Grund und Boden von Organisationen nutzen zu lassen, die solche Materialien herausgeben, würden wir diese Pflicht verletzen.

Wieder mal eine Zusammenfassung: Es wurden keine Straftaten begangen, aber ein „Gleichheits-Kodex“ wurde (MÖGLICHERWEISE, denn wir kennen die Flyer und Schriften ja gar nicht, die Pastor Clifford dort verteilen liess. Vermutlich kennt das NCC sie auch nicht und es gilt das heutzutage beliebte, aber keinesfalls rechtsstaatliche Prinzip „schuldig bei Verdacht“ !) verletzt und nun wird der Reformierten Kirche die weitere Nutzung des Standes verboten. Es wurde sogar ein städtischer Angestellter auf den „Fall Reformierte Kirche“ angesetzt, der jetzt sicherstellen soll, dass die Gemeinde jedes Mal, wenn sie es noch einmal versuchen sollte, Anträge auf die Nutzung städtischen Eigentums zu stellen, abgewiesen wird. Das „Eaton Park Community Center“ ist in jedem Falle schon informiert worden, dass es der Gemeinde keine Räume mehr zur Verfügung stellen darf.  Gibt es wohl auch einen Beamten, der salafistische Propaganda-Aktionen in Norwich unterbindet ? Oder fördert deren Propaganda „gute Beziehungen“ zwischen Menschen aller Religionen ? Fragen, die sich geradezu aufdrängen…

Ich gestehe, liebe Leser, derartige Dinge kann ich mir leider auch ohne viel Phantasie in deutschen Gemeinden, Landkreisen und Städten vorstellen. Bestimmte, kirchen- und christenfeindliche Parteien im Stadtrat werden schon dafür sorgen. Dieses Prinzip „schuldig bei Verdacht“, das der Intoleranz, dem Gesinnungsdruck, der de-facto-Zensur und kurzlebigem Meinungsterror Vorschub leistet, hebelt auch in Deutschland seit Jahren die jahrhundertlang in mühsamen Kämpfen errungene Rechtsstaatlichkeit aus. Wir Christen sollten sehr sensibel, aber doch laut und mit klarer Linie auf diese Dinge reagieren, da auch unsere Entfaltungsmöglichkeiten als bekennende Kirchen beschnitten werden sollen.

WOFÜR SOLLEN WIR BETEN, LIEBE LESER ? ICH VERSUCHE MAL ETWAS: BITTE BETEN SIE MIT MIR FÜR EINE WIEDERHERSTELLUNG DES RECHTS AUF FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG UND FREIE RELIGIONSAUSÜBUNG IN GROSSBRITANNIEN. DIE PERMANENTE BENACHTEILIGUNG CHRISTLICHER ORGANISATIONEN, KIRCHEN UND EINZELPERSONEN MUSS EIN ENDE FINDEN.

(Quelle: „Norwich Evening News 24“ vom 16. April 2012)

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Ein Gedanke zu “Wehret den Anfängen/Großbritannien: Gemeinde von öffentlichem Gelände verbannt – „Hass-Propaganda“ ?

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