Hamburg: Am Ostersamstag marschierten Christen für Youcef Nadarkhani

Einen ganz besonderen „Ostermarsch“ absolvierten die Teilnehmer dieser Veranstaltung in Hamburg, als sie mit ihrer Teilnahme an das Schicksal des von der Todesstrafe bedrohten Pastors Youcef Nadarkhani aus dem Iran gedachten.

Pastor Youcef Nadarkhani

Schon seit Monaten engagiert sich ein Bündnis aus Evangelischer Allianz Hamburg, der dortigen Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen und der dortigen Regionalsektion der Menschenrechtsorganisation „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“, IGfM, zu Gunsten des seit 2009 inhaftierten Pastors. Mit Lichterketten, Unterschriftensammlungen und regelmässigen Mahnwachen geben die Organisatoren und Teilnehmer zu erkennen, dass sie nicht gewillt sind, das Leben und Schicksal eines Christen ohne weiteres zu vergessen und aufzugeben. Der Iran spielt seit Monaten auf Zeit, damit Youcef Nadarkhani in Vergessenheit gerät, die Hamburger Gruppe leistet dagegen medialen und konkreten Widerstand. Dafür sei ihnen von Herzen gedankt.

Am Ostersamstag, den 07. April 2012, wurde nun ein ganz besonderer Ostermarsch in Hamburg durchgeführt. Ungefähr 500 Teilnehmer zeigten ihre Besorgnis über die Zukunft des iranischen Pastors und ihre Solidarität mit diesem mutigen Gottesmann, der um keinen Preis der Welt seinen Glauben aufgeben will. Dies wurde ihm als „Preis“ für seine Freilassung mehrfach angeboten. Wie würden wir uns entscheiden, wenn wir in seiner Haut steckten ? Die christliche Nachrichtenagentur „idea“ berichtet:

 Bei der Kundgebung wurden Grußworte von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und der SPD-Kirchenbeauftragten Kerstin Griese verlesen, die einhellig die sofortige Freilassung Nadarkhanis forderten und seine Verurteilung aus Glaubensgründen als Verstoß gegen internationale Menschenrechtsabkommen bezeichneten. Unter anderem sprachen bei der Demonstration die Bundestagsabgeordneten Jürgen Klimke (CDU) und Burkhard Müller-Sönksen (FDP) sowie Thomas Pusch von den „Christen in der SPD“, ferner der Vorsitzende der Evangelischen Allianz Hamburg, Pastor Matthias C. Wolff, und Pastor Dietmar Lütz vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Hansestadt. Seit September veranstaltet die IGFM in Hamburg fast an jedem Sonnabend Mahnwachen für Nadarkhani. Insgesamt hat sie annähernd 50.000 Unterschriften für seine Freilassung gesammelt.

Respekt ! Wieviele Unterschriften haben Sie, habe Ich, hat irgendein Bekannter oder Freund gesammelt ? Welche Organisationen und Kirchengemeinden haben wir außerhalb Hamburgs auf das Schicksal Nadarkhanis aufmerksam gemacht ?  Ich persönlich bewundere die Hamburger Aktivisten und bete täglich darum, eine ähnliche Allianz von Christen in meiner Heimatstadt bilden zu können, damit Bruder Youcef und die vielen, vielen anderen (Shamim Bibi und Asia Noreen in Pakistan, Behnam Irani im Iran, Gao Zhisheng in China, ….) christlichen Opfer der Verfolgung nicht vergessen oder totgeschwiegen werden. Noch einmal appelliere ich an alle Christen aus Berlin und Umgebung: wenn Sie auch dieses Anliegen haben und den Ruf in ihrem Herzen spüren, dann sollten wir mal miteinander reden !

In diesem Sinne wieder mal mein Respekt nach Hamburg, meine besten Segenswünsche für die Aktivisten dort und meine Gebete für Youcef und seine Familie !

BITTE BETEN AUCH SIE FÜR BRUDER YOUCEF NADARKHANI. BITTEN SIE GOTT DARUM, SEINE KRAFT NICHT ERLAHMEN ZU LASSEN UND SEIN FESTHALTEN AM GLAUBEN ZU SEGNEN. BITTEN SIE UM GOTTVERTRAUEN UND ZUVERSICHT FÜR SEINE FRAU UND DIE ZWEI SÖHNE.

(Quelle: „idea.de“ vom 10. April 2012)

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