Nigeria: Bombe explodiert neben Kirche, zahlreiche Tote.

Es ist Ostern und die nigerianische, islamische Terrogruppe „Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad“ (Ex-„Boko Haram“) hat nichts besseres zu tun, als uns Gläubigen einen ihrer „Ostergrüsse“ zu senden.

Karte von Nigeria.

Nigeria

Am Sonntag, den 08. April 2012 (Ostersonntag !) suchte die Polizei in der Stadt Kaduna leider keine Ostereier sondern Leichenteile, da die  „Gruppe zur Propagierung der Lehren des Propheten und des Dschihad“ sich entschlossen hatte, neben einer örtlichen Kirche eine Autobombe explodieren zu lassen. Wie die Tageszeitung „die Welt“, die BBC und diverse Nachrichtenagenturen berichten, explodierte der Sprengsatz während eines Ostergottesdienstes und tötete dabei mindestens 18 Menschen.

Mittlerweile hat sogar der Papst, dem man als Vertreter einer Großkirche nicht unbedingt immer so sonderlich klare Ansagen zuordnen kann, in seiner Osteransprache die Situation in Nigeria thematisiert. Die „Welt“ schreibt dazu:

 «Nigeria war in letzter Zeit Schauplatz blutiger terroristischer Überfälle», klagte Papst Benedikt. Er wünschte dem westafrikanischen Land die notwendigen Energien, «um den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft wieder aufzunehmen, die die Religionsfreiheit respektiert.»

Immerhin schweigt der höchste Repräsentant der katholischen Kirche bei einer seiner wichtigsten Ansprachen des Jahres nicht mehr zu den Vorgängen, wenn er auch „Ross und Reiter“ nicht eindeutig benennen mag, um sich Proteste, wie er sie nach seiner Regensburger Rede von 2006 erlebte, vom Leib zu halten.

Sobald mehr über die Details des Anschlages bekannt werden, werde ich sie in diesem Artikel publizieren. Achten Sie also bitte auf mögliche updates !

UPDATE VOM 09. APRIL 2012:
Die Zahl der Toten wird nun einhellig von den Medien auf 38 hoch-korrigiert. „Idea.de“ spricht mittlerweile von zwei Autobomben.

BITTE SCHLIESSEN SIE SICH DER FASTENAKTION DES BGVK AN. ICH RUFE IN DIESER SEIT LETZTEM JAHR ZUM REGELMÄSSIGEN BETEN UND FASTEN FÜR FRIEDEN IN NIGERIA AUF UND ZWAR AN JEDEM MONATSERSTEN.

(Quelle: „die Welt“ vom 08. April 2012)

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