Pakistan: Christlicher Pilot in der Heimat nicht mehr sicher – flieht !

Der Fall des Austin Francis zeigt exemplarisch auf, wie es um die Verhältnisse im Landes Pakistan bestellt ist. Sein Chauffeur wurde am 05. August 2011 auf offener Straße getötet, während sein Sohn im Wagen saß.

Pakistan

Nun ist aber nicht etwa eine Ermittlung zum Dingfestmachen der Täter seitdem erfolreich gewesen und ein Vesuch unternommen worden, dem traumatisierten 13-jährigen Adam Francis psychologische Hilfe zukommen zu lassen, wie dies in einem Land der zivilisierten Welt der Fall gewesen wäre. Stattdessen bekam die Familie Francis Morddrohungen und musste von Ort zu Ort fliehen, um schließlich zu dem Schluss zu kommen, dass ihr Leben im eigenen Land nicht mehr sicher ist und ins Ausland zu fliehen.

Was war ursprünglich geschehen ? Im mehrheitlich von Christen bewohnten Viertel „Drigh Road“ von Karachi in Pakistan war der Wagen der Familie Francis auf dem Weg nach Hause. Der Chauffeur der Familie, Arnold Dass, wollte wie üblich  den damals 12-jährigen Sohn von Austin Francis, Adam,  nach Hause fahren, als der Wagen unter Feuer aus automatischen Waffen geriet. Noch streiten sich die „Experten“ darüber, ob die bislang von den Polizeibehörden (erwartungsgemäss !) unbehelligten Täter eher kriminelle oder christenfeindliche Motive hatten, in jedem Falle aber starb Arnold Dass im Kugelhagel der Täter.

Adam Francis überlebte die Attacke, aber nun stand er als Augenzeuge der Tat zur Verfügung. Das konnten natürlich die militanten Hinterleute dieser Tat nicht riskieren und so begannen die Morddrohungen gegen Austin Francis, einen freiberuflichen Piloten diverser Airlines, in dessen Hause einzugehen. Schließlich wurde es so übel, dass die Francis-Familie ihr Haus in Karachi aufgeben musste und von nun an von Ort zu Ort floh, bis die Hintermänner sie wieder aufgestöbert hatten und von neuem mit ihren Drohungen begannen. Mittlerweile lebt die Familie im Ausland, wo sie sich sicherer fühlen.

Was lernen wir daraus ?

  1. Wie in so vielen anderen Fällen wird bei Straftaten gegen Christen in Pakistan gar nicht, oder nur extrem unwillig und schlampig ermittelt. Diverse vergewaltigte Christinnen können ein Trauerlied davon singen.
  2. Christen sind im eigenen Land, in ihrer Heimat Pakistan nicht mehr sicher, SOBALD SIE OPFER VON STRAFTATEN GEWORDEN SIND !

BITTE BETEN SIE FÜR DIE FAMILIE UND FREUNDE VON ARNOLD DASS UND FÜR DIE FAMILIE FRANCIS. BITTEN SIE UNSEREN VATER IM HIMMEL UM KRAFT UND STÄRKE IM ANGESICHT DER GEWALT.

(Quelle: „pakistan christian post“ vom 05. April 2012)

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