Grossbritannien: Christliche Straßenevangelisation gestoppt. „Hassverbrechen“

Wie sehr das „Vereinigte Königreich“ von Großbritannien bereits mit seiner christlich-abendländischen Vergangenheit abgeschlossen hat, haben wir hier ja zur Genüge in der entsprechenden Länder-Rubrik dokumentiert. Die staatliche BBC lässt antichristliche „Kunst“ gelten während Ärzte, die von ihrem Glauben erzählen mit Einträgen in ihre Personalakten oder gar mit Entlassung rechnen müssen.

Großbritannien

Ein zwar schon etwas älterer Fall aus den „Eastern Midlands“ von Großbritannien zeigt uns, dass es bereits eine Tradition von antichristlichem Vorgehen sogar seitens der Behörden gibt. Stellen wir uns einmal vor, da stehen zwei freundliche, ältere Herren auf der Straße und verteilen christliche Bibel-Traktate an Passanten. Noch vorstellbar ? Nun gut, stellen wir uns einmal vor, einer der beiden ist ein ehemaliger Muslim, der vor einiger Zeit zum Christentum konvertierte. Noch immer nicht problematisch ? Nun, ja, man kann ja freundlich dankend ablehnen und weitergehen, so wie ich es immer gerne bei den Zeugen Jehovas mache, wenn sie mir begegnen.

Aber jetzt wird die Sache auch für in deutschen Großstädten aufgewachsene Bürger interessant, weil die Situation sich vergleichen liesse: die beiden Herren mit den Traktaten stehen in einer mehrheitlich von Muslimen bewohnten Straße und nach kurzer Zeit taucht auch noch ein von der Stadt angestellter Hilfspolizist auf, der ganz zufällig ebenfalls Muslim ist, und macht den Herren klare Ansagen:

Sie predigen hier die Bibel nicht ! Dies ist ein Muslim-Gebiet ! Ich habe Sie gewarnt ! Wenn Sie hierher zurückkommen und verprügelt werden, dann sind Sie immerhin vorgewarnt worden.

Daraufhin sagte dieser „Polizist“, dass das Predigen des Evangeliums an Muslime ein „Hassverbrechen“ wäre und sie sich ihrer Wege trollen sollten. Hier sind wir nun endgültig in der Realität angekommen. Die beiden Männer, die hier eine Straßenevangelisation durchführten (vergessen wir niemals den „Missionsbefehl“ aus Matthäus 28) waren die beiden US-Amerikaner Arthur Cunningham, 48, und Joseph Abraham, 63. Beide sind Baptisten und starteten die hier erwähnte Evangelisation in Birmingham im Jahre 2008. Joseph Abraham ist ein bekehrter Ex-Muslim. Der in den Vorfall verwickelte Polizist ist der 30 – jährige Naim Naguthney, der von der Midland-Police als Aushilfs-Cop für die hauptsächlich von Muslimen bewohnte „Alum-Rock-Area“ von Birmingham engagiert wurde. Er war vor dieser Anstellung arbeitslos.

Die beiden Evangelisten forderten daraufhin eine Entschuldigung vom Midland Police Department, weil der als Vertreter staatlicher Authorität auftretende Mr. Naguthney sie in „aggressiver und bedrohlicher Weise“ angegangen habe. Für den Fall, dass sie keine Entschuldigung bekämen, wollten sie auch eine Klage gegen die Polizei und Stadt Birmingham wegen Menschenrechtsverletzungen nicht ausschließen. Immerhin gelte auch in Großbritannien der „Human Rights Act“, der eine freie Religionsausübung und -verbreitung begründe.  Mr. Abraham sagte ergänzend zu dem betreffenden Vorfall:

Er (Naim Naguthney, Anm. d. Übers.) sagte uns, wir würden versuchen, Muslime zum Christentum zu konvertieren und dass dies ein Hassverbrechen sei. Er benahm sich sehr einschüchternd und es macht mir große Sorgen, dass jemand mit seinen Ansichten Polizist werden konnte.

Arthur Cunningham liess folgendes verlauten:

Als er feststellte, dass wir Amerikaner sind, fing er damit an, über die US-Aussenpolitik herzuziehen und über George Bush. Er sagte, wir wären ein einem muslimischen Gebiet und es wäre hier verboten, unsere christliche Botschaft zu verbreiten. Er sagte, er würde uns deshalb zur Polizeiwache mitnehmen.

Zur Reaktion der Polizei im Midland Police Department sagte Cunningham dies:

Ich bin sprachlos ob der scheinbaren Lässigkeit der Polizei. Sie scheinen damit zufrieden zu sein, nicht eindeutig klargestellt zu haben, dass unsere Handlungen absolut legal waren. Dies ist ein freies Land und anzudeuten, wir könnten uns eines Hassverbrechens schuldig gemacht haben, ist empörend.

Der fragliche Polizist, Naim Naguthney, war für die von mir als Quelle genutzte Zeitung nicht als Gesprächspartner verfügbar. Ob er einen „Maulkorb“ von seinen Vorgesetzten erhielt, oder sich nicht äußern wollte, ist nicht bekannt. Der fragliche Stadtteil von Birmingham ist jedenfalls schon als Ziel von Untersuchungen der Sicherheitsbehörden bekannt, die dort einen gewissen Parviz Khan festnahmen und der Vorbereitung eines Mordes an britischen Soldaten überführen konnten.

Die Beschwerde der beiden amerikanischen Straßenprediger wurde inzwischen von der Polizeibehörde geprüft, die davon ausgeht, ihr Beamter hätte „mit den besten Absichten“ zwei streitende Gruppen trennen wollen. (Wer die zweite, mit den Evangelisten streitende, Gruppe gewesen sein soll, sagen sie nicht.) In jedem Falle wäre Naim Naguthney, der zuvor als „Vorzeige-Muslim-Hilfspolizist“ in der Region gegolten hatte, inzwischen noch einnal über die Bedingungen für ein „Hassverbrechen“ und die angemessenen Kommunikationsformen mit Bürgern aufgeklärt worden.

LIEBE LESER. IN DIESEM (UND NUR DIESEM) SINNE BEKENNE ICH MICH AUCH SCHULDIG: JA, AUCH ICH GLAUBE, DASS DAS EVANGELIUM ALLEN MENSCHEN GEPREDIGT WERDEN SOLLTE. WENN MICH DAS (WOHL NICHT NUR IN GROSSBRITANNIEN) ZUM „HASSVERBRECHER“ MACHT, DANN SOLL ES WOHL SO SEIN.

(Quelle: „daily mail“ vom 02. Juli 2008)

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2 Gedanken zu “Grossbritannien: Christliche Straßenevangelisation gestoppt. „Hassverbrechen“

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