Burma: Konferenz von Christen durch Armee auseinandergetrieben

Die Lage in Myanmar/Burma ist ist für Christen immer noch unübersichtlich. Seit in 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Buddhismus zur Staatsreligion erhoben wurde, haben sie nur soviel Spielräume, wie es die wechselnden Moden zulassen. 

Myanmar

Christen in Burma sind zumeist Angehörige diverser, ethnischer Minderheiten, die irgendwann in der Geschichte des Landes zumindest teilweise christianisiert wurden. Nun wurde unlängst bekannt, dass am 10. März 2012 eine Konferenz von Christen im Bundesstaat Chin auseinandergetrieben wurde. Sie war angemeldet und offiziell genehmigt, aber die örtlichen Militärs behaupteten, dass der Ortsvorsteher die Veranstaltung nicht bei ihnen gemeldet habe und nahmen dies als Vorwand, um mit Waffen im Anschlag den Versammlungsort zu stürmen.

Mehr als 1000 Delgierte hatten sich im Ort  Sabawngte im Süden des Bundesstaates Chin versammelt, als es zu den Vorkommnissen kam. Nachdem die Soldaten den protestierenden Ortsvorsteher konfrontiert hatten, wollte der anwesende Parlamentsabgeordnete der „Nationalen Entwicklungspartei“ Pu Van Cin, zu vermitteln und die Lage zu klären. Er wurde mit vorgehaltener Waffe bedroht und weggeschoben. Ein Sprecher der Organisation „Christian Solidarity Worldwide“, der Teamleiter für Südostasien, sagte zu den Vorgängen:

 Diese Vorgänge betonen, dass noch ein sehr langer Weg für Burma auf dem Weg zu Reformen zurückzulegen ist und deshalb sollte die internationale Gemeinschaft sehr vorsichtig sein mit dem zu schnellen Aufheben von Sanktionen. Wir haben sehr willkommenen Fortschritt in verschiedenen Bereichen Burmas in den letzten Monaten gesehen, aber die burmesische Armee begeht weiterhin massive Menschenrechtsverletzungen in den Gebieten der ethnischen Minderheiten. Dazu gehören religiöse Diskriminierung und und die Verfolgung von Minderheiten.

Er appellierte an den Präsidenten Thein Sein und „alle reformorientierten Kräfte“ im Land, die Übergriffe der Militärs zu beenden.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE CHRISTLICHEN MINDERHEITEN MYNAMARS. IHR WOHLERGEHEN SOLLTE UNS NICHT GLEICHGÜLTIG SEIN.

(Quelle: „assist news service“ vom 26. März 2012)

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