US-Kommission benennt die schlimmsten Länder bezüglich religiöser Intoleranz

Die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF), die unter der Regierung Obama mehr als einmal „auf der Kippe“ stand (sic !) hat jetzt eine Liste der Länder veröffentlicht, wo die schlimmsten Verhältnisse bezüglich der Religionsfreiheit herrschen. 

Dies betrifft natürlich und vor allem auch das Christentum, weshalb ich hier darüber berichte. Wer die Auflistungen von „open doors“, den „Weltvefolgungsindex“, kennt, den werden die Namen der Staaten sicherlich wenig überraschen. Diese „countries of particular concern“ oder „CPCs“ sind:

  • Myanmar,
  • China,
  • Ägypten,
  • Eritrea,
  • Irak,
  • Iran,
  • Nigeria,
  • Nordkorea,
  • Pakistan,
  • Saudi-Arabien,
  • Sudan,
  • Tadschikistan,
  • Türkei
  • Turkmenistan,
  • Usbekistan,
  • Vietnam

Die Reihenfolge stellt dabei keine Rangliste dar. Diese CPCs sind auch hier im Blog immer „gut vertreten“, da dort mit unschöner Regelmässigkeit auch Christen ihrer Menschenrechte, ihrer Menschenwürde und oft auch ihres Lebens beraubt werden. Der Vorsitzende des USCIRF, Leonard Leo sagte dazu folgendes:

Nationen, die auf grundlegenden Rechten herumtrampeln, wozu auch das Recht auf freie Religionsausübung gehört, liefern einen fruchtbaren Boden für Armut und Unsicherheit, Krieg und Terror, sowie gewalttätige, radikale Bewegungen und Aktivitäten.

Seit 1998 ist die USCIRF damit beauftragt, die Länder zu kennzeichnen, in denen Verletzungen grundlegender Rechte wie das Recht auf Religionsfreiheit von Regierungen aktiv oder passiv unterstützt werden.  Die aktive Unterstützung besteht zumeist im aktiven Vorgehen gegen religiöse Minderheiten, die sich sont nichts zu Schulden haben kommen lassen. Das passive Unterstützen sieht oftmals so aus, dass die staatlichen Stellen gerne „wegschauen“, wenn z. Bsp. Christen zu Opfern von Diskriminierung und Gewalt werden.

Interessanterweise weist der Bericht des USCIRF auch auf die wachsenden, bösartigen Ressentiments gegen Juden in so unterschiedlichen Ländern wie Saudi-Arabien und Venezuela hin. Angesichts der Untaten des islamischen Terroristen von Toulouse ein sehr berechtigter Hinweis. Auch und vor allem das jüdische Volk ist einem wachsenden Druck ausgesetzt, auch in Europa, wie die Auswanderungszahlen aus Frankreich (2000 Juden jährlich verlassen laut „Spiegel.de“ die „Grande Nation“, weil sie die täglichen Pöbeleien nicht mehr etragen wollen) und Schweden bezeugen. Die unheilige Allianz aus Nazis und Islamisten versucht weltweit, Juden wieder zu Opfern von Gewalt und Vertreibung zu machen. Seien wir auch hier wachsam !

Aber da dies nicht Thema dieses Blogs ist, kehren wir zum Bericht des USCIRF zurück. Dieser listet weitere Länder auf, die unter „genauer Beobachtung“ stehen, aber noch nicht zu den Top-Kandidaten zählen: darunter Afghanistan, Indonesien und Venezuela. Es ist auffällig, wieviele politische „Partner und Verbündete“ des „Westens“ unter den CPCs und den „Anwärtern“ sind. Es gibt ein altes Sprichwort, das aussagt: Man kann einen Mann nach seinen Freunden einschätzen. Wenn dies auch für Staaten und Staatenbünde gälte, sollte man sich vielleicht ab und zu mal neue Freunde suchen, denke ich. Nun, damit will ich meine politischen Kommentare genug sein lassen.

In jedem Falle ist es richtig und wichtig, die USCIRF zu erhalten und ihrer Recherche und Analyse-Arbeit weiterhin Gelder zur Verfügung zu stellen. Dies sollte jede US-Regierung, ganz gleich ob von Demokraten oder Republikanern gestellt, im Auge behalten.

BITTE BETEN SIE WEITERHIN FÜR DIE ARBEIT DES USCIRF UND DER ANDEREN MONITOR-GRUPPEN, DIE MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN IM BEREICH DER RELIGIONSFREIHEIT ZUSAMMENTRAGEN UND DARÜBER BERICHTEN.

(Quelle: „USCIRF“ vom 20. März 2012)

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