Jemen: US-Sprachenlehrer erschossen wegen angeblicher „Evangelisation“

Der alte Präsident ist gerade entmachtet, da geht das fröhliche „Christen-Morden“ schon los. Bislang wurden im Jemen Ausländer vor allem als willkommene Einnahmequelle durch Kidnapping angesehen. 

Schwachköpfe, die es wirklich nicht besser wussten, oder bewusst Spass daran hatten, ein bischen „Jemenitische Gastfreundschaft“ kennenzulernen, waren ja schon seit Jahrzehnten als Geiseln beliebt. Aber zumeist wurden sie doch wieder freigelassen, wenn ein reichliches Lösegeld ins Spiel kam. Bis zum Jahr 2009 in dem drei christliche Missionarinnen nicht mehr gegen eine erhöhte „Djisija“ (islamische Kopfsteuer für alle „Ungläubigen“) freigelassen, sondern gleich ermordet wurden. Zwei dieser jungen, begeisterungsfähigen Frauen, die glaubten, im Auftrage Gottes unterwegs zu sein, kamen aus Deutschland (Anita G. und Rita S.). Ihr Opfer ist aber schon heute fast in Vergessenheit geraten.

Nun traf es einen amerikanischen Sprachenlehrer, der in einer „Swedish Institute“ genannten Schule seinen Eleven die Feinheiten der englischen Sprache vermitteln wollte. Am heutigen Sonntag, den 18. März 2012 erschossen ihn militante Islamisten der Gruppe „Ansar al-Scharia“, die auf einem Motorrad an ihm vorbeifuhren. „Drive-by-shooting“ auf arabisch. In einer Erklärung, die Journalisten zugespielt wurde, warfen die Attentäter dem amerikanischen Lehrer Joel Shrun vor, seine Schüler „zu evangelisieren“. Erinnert uns das nicht an die nigerianische „Boko Haram“, was ja übersetzt so viel bedeutet wie „Bildung ist Sünde“ ? Jedenfalls schreiben die Terroristen folgendes:

Diese Operation kommt als Antwort auf die Kampagne zur Evangelisation, die der Westen gegen die Muslime gestartet hat.

Tja, Muslime „wehren sich immer nur gegen Angriffe“ und müssen so niemals Verantwortung für ihre Taten übernehmen, da sie ja nur „den Islam verteidigen“. Gegen Bildung, gegen Kontakte zu Nichtmuslimen, gegen überhaupt alles, was sie gerne in die Luft sprengen oder erschiessen. Vielleicht steckt in dieser schrecklichen Tat aber auch etwas Gutes: wenn es schon solcher Massnahmen bedarf, um Muslime an der Erkenntnis Christi zu hindern, kann es um den Islam nicht so gut bestellt sein.

Ja, jetzt ist es soweit, die Islamisten lassen die „Hosen runter“ und geben ihren Krieg gegen „westliche Bildung“ bekannt. In Nigeria, dem Jemen und anderswo wird Sprachenlehrern, Entwicklungshelfern, Notfall-Helfern bei NGOs und anderen, oftmals christlichen Helfern in islamischen Ländern unterstellt, sie würden für ihren Glauben werben. Das könnte mit dem völligen Unverständnis für das Prinzip der Nächstenliebe und des Altruismus zusammenhängen. Wer diese von Christus gebotenen Dinge nicht versteht, unterstellt natürlich jedem Christen böse Absichten, was immer er auch tun mag.

Joel Shrun jedenfalls arbeitete bis zu seiner Ermordung in Taiz, 200 km südlich von Sanaa und wurde, wie seine Schule berichtete, im Jahre 1983 geboren. Die US-Botschaft im Jemen hat noch nicht Stellung genommen zu dem Anschlag.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE FAMILIE VON JOEL SHRUN. BITTEN SIE UNSEREN VATER DARUM, DASS ER DIESE TRÖSTEN MÖGE UND IHNEN EINEN SINN IN DIESEM SCHRECKLICHEN TOD AUFZEIGEN MÖGE.

(Quelle: „Nachrichtenagentur Reuters“ vom 18. März 2012)

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