Wehret den Anfängen – Großbritannien: BBC-Chef gibt Ungleichbehandlung der Religionen zu

In einem Interview gegenüber Studenten der Universität von Oxford gab der Chef des staatlichen, britischen TV-Netzwerks „British Broadcasting Corporation“ (BBC), Mark Thompson, offen zu, dass er abscheuliche und religiöse Überzeugungen verhöhnende Beiträge zulässt, solange sie sich nicht gegen den Islam richten. 

Großbritannien

Mit anderen Worten: die beleidigenden und offensiven Darstellungen Christi von „Kunstperformances“ oder antikirchliche Propaganda ist der Senderkette sehr wohl im Rahmen der Meinungsfreiheit willkommen. Dinge, die Muslime aber „auf die Palme“ bringen könnten, werden dort tunlichst vermieden. Eine seltsame Auffassung vom in der englisch-sprachigen Welt so hoch geschätzten Recht auf freie Meinungsäußerung und ein weiterer Beweis dafür, wie „westliche“ Medien-, Kultur-, Wirtschafts- und Politik-Eliten aus Angst vor gewalttätigen Auseinandersetzungen mit islamischen Hardlinern, die bereits in unserer Mitte leben, die zu Recht berüchtigte „Schere im Kopf“ ansetzen.

In der Folge darf also auf den religiösen Ansichten und Gefühlen von Christen endlos herumgetrampelt werden, vor Muslimen, die ja, wie das Sprengstoffattentat auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ im vergangenen Jahr aufzeigte, auch vor jeder Art von Gewalt gegen Dinge und Menschen nicht zurückschrecken, muss aber jede Art von Zugeständnis eingeräumt werden.  Es immerhin schon einmal ein Schritt nach vorne, dass jetzt ein Angehöriger der meinungsmachenden Medieneliten diese „Hauspolitik“ offen anspricht und damit zumindest potentiell der Kritik aussetzt. Er begründete diesen Schritt folgendermaßen:

Der Punkt ist, dass für einen Muslim eine Darstellung, besonders eine komische oder herabwürdigende Darstellung, des Propheten Mohammed die emotionale Sprengkraft eines Stücks grotesker Kinderpornographie hat.

Das Christentum hingegen hätte in dieser Hinsicht „deutlich breitere Schultern“, so Mark Thompson. Bereits im vergangenen Jahr hatte der ehemalige Hauptnachrichtensprecher der BBC, Peter Sissons, sich öffentlich darüber beklagt, dass Christen in der Berichterstattung seines Senders „Freiwild“ wären, wohingegen Muslime mit Samthandschuhen (oder möglichst gar nicht) thematisiert würden.

BITTE BETEN SIE DAFÜR, DASS CHRISTEN IN GROSSBRITANNIEN UND ANDEREN LÄNDERN DES „WESTENS“ WIEDER DEUTLICHER IN DER ÖFFENTLICHKEIT STELLUNG BEZIEHEN FÜR IHRE GRUNDLEGENDEN WERTE UND FÜR DIE GRUNDLEGENDEN WERTE UNSERER DEMOKRATIEN. BITTEN SIE UNSEREN VATER IM HIMMEL DARUM, DASS WIEDER MEHR ÜBERZEUGTE CHRISTEN IN FÜHRUNGS-POSITIONEN DES ÖFFENTLICHEN LEBENS GELANGEN, DAMIT DIESER FATALE TREND ENDLICH EIN ENDE FINDET.

(Quelle: „the christian institute“ vom 29. Februar 2012)

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2 Gedanken zu “Wehret den Anfängen – Großbritannien: BBC-Chef gibt Ungleichbehandlung der Religionen zu

  1. Pingback: Beckstein: gleiche Rechte für Christen in Islamischen Ländern « kopten ohne grenzen

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