Deutschland: Mahnwachen für Youcef Nadarkhani in Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main

Bruder Youcef, der standhafte Dulder für unseren Herrn Jesus Christus, ist unvergessen, sein Schicksal rührt die Menschen weltweit und auch in unserem Land. 

Pastor Youcef Nadarkhani

Im Gebet und auch in Taten haben sich seit Monaten viele Christen in der Hansestadt Hamburg und an anderen Orten in Deutschland für den iranischen Hauskirchen-Pastor eingesetzt. Sie haben in der Kälte Gesicht gezeigt, sich die Hände abgefroren und ihren Standpunkt klargemacht: KEINE TODESSTRAFE FÜR DIE FREIE WAHL DES GLAUBENS !

Nun, da möglicherweise die Hinrichtung Youcef Nadarkhanis unmittelbar bevorsteht, werden folgende Mahnwachen für die Religionsfreiheit und für Bruder Youcef stattfinden (Veranstalter ist die bekannte Menschenrechtsorganisation „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“/IGfM):

  1. Am 28. und 29. Februar 2012 in Frankfurt/Main:
    14.00 – 16.00 Uhr, vor dem Iranischen Konsulat,
    Raimundstraße 90
    60320 Frankfurt
  2. Am 01. März 2012 in Berlin,
    15.00 – 18.00 Uhr, vor der Iranischen Botschaft,
    Podbielskiallee 67
    14195 Berlin
  3. Am 03. März 2012 in Hamburg,
    15.00 – 16.30 Uhr, Mönckebergbrunnen in der Mönckebergstraße

Die letzte, große Mahnwache in Hamburg, die am 25. Februar 2012 in Zusammenarbeit mit dem „Sabatina e. V.“ von Sabatina James stattfand, kann in diesem Video atmosphärisch nachvollzogen werden, das ich mit freundlicher Genehmigung der Veranstalter hier einstelle:

BITTE, BESUCHEN SIE DIESE MAHNWACHEN, TREFFEN SIE DORT GLEICHGESINNTE UND TAUSCHEN SICH MIT IHNEN AUS. BETEN SIE MIT IHNEN UND STEHEN FÜR EIN OPFER DES RELIGIÖSEN TERRORS EIN !

(Quellen: „IGfM“ vom 27. Februar 2012 und diverse private Hinweise)

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4 Gedanken zu “Deutschland: Mahnwachen für Youcef Nadarkhani in Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main

  1. Das Schicksal des Bruders dreht einem das Herz im Leibe rum.

    Möchte sich der Herr erbarmen und so gnädig erweise, wie er ist.
    Und möge unser Bruder so wenig Schmerzen und Angst erleiden, wie in der Lage nur möglich.

    Bitte schreibe mir, wenn Du etwas Neues von Youcef weißt.

    Gruß
    ub

  2. Pingback: Hermann Gröhe und Erika Steinbach vor iranischer Botschaft in Berlin « kopten ohne grenzen

  3. Ich finde es sehr wichtig, dass zumindest Sie sich für verfolgte Christen einsetzen. Das vermisse ich bei den Kirchen. Man hört und sieht dort kaum etwas von solchem Engagement, sie setzen sich mehr für muslimische Bürger ein, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen.

    • Tja. Der „interreligiöse Dialog“ ist momentan noch sakrosankt und darf durch solch „unbedeutende Tatsachen“ wie die mögliche Tötung eines Pastors und die Terrorakte in Nigeria und anderswo nicht gefährdet werden. Gemeinden und Kirchen, die so etwas propagieren, meide ich auch zumeist, da sie sich der Natur ihrer Gesprächspartner nicht bewusst sind. Wie auch immer: vielen Dank für Ihre freundlichen Worte, auch ich bin für jede Ermutigung dankbar. Und außerdem gebe ich die Hoffnung (noch) nicht auf, dass es in allen Kirchen, Denominationen und Konfessionen Christen geben sollte, denen das Schicksal von Geschwistern in anderen Ländern nicht weniger wert ist, als die eigenenen Probleme. Gott ruft uns zur Solidarität auf und mit seiner Hilfe wachen vielleicht immer mehr Gläubige auf.

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