Wehret den Anfängen: ein erstes feedback

Es ist erstaunlich, aber meine aus einer spontanen „Laune“ heraus geborene Initiative „wehret den Anfängen“, die sich mit der laufenden Christendiskriminierung in unserem Land befasst, hat bereits erste Ergebnisse nach sich gezogen.

Ich darf eine gute Freundin dieses Blogs zitieren, die in einem ernüchternden Kommentar auf die Initiative u. a. folgendes schrieb:

 ich wurde vor einigen Tagen in einem Forum (GMX) heftigst beschimpft als ich den Ton dort, die teils ekelhaften Kommentare bemängelt habe und den mangel an Mitgefühl und Anteilnahme am Tod von 3 Menschen im Urlaub in Ägypten. Ich wurde als religiös entarteter Mensch betitelt.

„Entartet“. Woher kennen wir diesen Sprachgebrauch ? Richtig geraten, liebe Freunde: von den Nazis. Die kannten ja bekanntermaßen Dinge wie „entartete Kunst“. Heutzutage sind bekennende Christen, die in unserem Land christliche Werte einfordern oder zumindest einen respektvollen Umgang miteinander, derartigen Beschimpfungen und ungezügeltem Hass ausgesetzt. Noch dazu im anonymen Rahmen eines Forums. Diese liebe Freundin des BGVK gibt eine zwar pessimistische, aber auch realistische Aussicht auf die Lage im Lande:

Wir leben in einer total verrohten und gefühlskalten Welt! Ich fürchte, den Anfängen wehren ist längst verpasst. Ich frage mich ernsthaft was für armselige Menschlein da mitten unter uns leben? Ohne Mitleid und ohne innere Werte und erst recht ohne Orientierung.

Tja, welcher Christ würde da ernsthaft widersprechen wollen ? Es sieht so aus, als ob die letzten Tage begonnen hätten, zumindest, was den Umgang der Menschen miteinander angeht. Auch ich selbst nehme immer mehr den Unterschied im Sozialverhalten zwischen Christen und Nichtchristen wahr. In der Gemeinde gibt es Probleme, aber immer einen gewissen Grundrespekt, den wir Gläubigen dem anderen Kind Gottes entgegenbringen. Das gibt es außerhalb der Kirchentüren zumeist nicht mehr.

Schwierig wird es, wenn wir Christen dann zu Sündenböcken für gesellschaftliche Fehlentwicklungen gemacht werden sollen. Wenn wir nicht nur ausgegrenzt sondern auch noch fälschlich beschuldigt werden. An allem Elend der Welt sei „die bigotte, christliche Moral“ Schuld o. ä.

In diesem Sinne: Bitte schickt mir noch mehr Beispiele für Christenbashing, für Mobbing, Ausgrenzung, Beschimpfungen, gegen den Erlöser gerichteten Hass u. ä. aus diesem Land. Denn wir müssen uns der Tatsache bewusst werden, dass wir in „Prä-Verfolgungs“-Zeiten leben und die große Christensäuberung früher oder später losgehen kann.

euer

Martin Clemens Kurz

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