Ägypten: „Mama Maggie“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Die ägyptische Koptin „Mama Maggie“ Gobran, die sich mit ganzem Herzen für die Ärmsten der Armen in der Hauptstadt Kairo und darüber hinaus einsetzt, wurde unlängst von US-Parlamentariern für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Maggie Gobran

Die ehemals erfolgreiche Geschäftsfrau und Professorin für Computer-Wissenschaften an der „American University“ von Kairo, die selbst in einem gutbürgerlichen, koptischen Haushalt aufwuchs, erhielt ihre Berufung in den Dienst für Gott vor Jahren, als sie sich der Armut in ihrer Heimatstadt bewusst wurde. Sie bekam einen Blick für die „Müll-Leute“, die in unvorstellbarem Elend auf den Abfallhalden Kairos vor sich hin vegetieren und sich vom Wohlstandsmüll der Reicheren über Wasser halten.

Diese Begegnung mit Armut und bitterer Not liess sie einst an Gott zweifeln und an seiner Güte und Gnade. Schließlich erkannte sie aber in diesem Ringen mit unserem Schöpfer den Ruf, selbst aktiv zu werden und etwas zu verändern. Heute hilft sie mit ihrem Werk „Stephanus Kinder“, das in Kairo beheimatet ist, vor allem verarmten Familien aus den Slums von Kairo und deren Kindern. Die immer in weiß gekleidete Koptin unterstützt ebenfalls Hilfsprojekte in Oberägypten. Dabei macht es für sie keinen Unterschied, welchen Glauben die Empfänger ihrer Hilfe haben. Viele Ägypter nennen sie die „Mutter Teresa von Kairo“ und „Mama Maggie“. Ihre Projekte legen einen Schwerpunkt auf die Gesundheitsversorgung und Bildung der Bedürftigen. Über 25.000 Familien konnte „Stephen´s Children“ (so der englische Name ihres Hilfswerkes) bereits unterstützen.

Im August 2011 war sie zu Gast auf der „Willowcreek“ Leiterversammlung und sagte dort Sätze, die in ihrer Klarheit und Eindringlichkeit wohl solchen Eindruck hinterlassen haben, dass sich die Kongressabgeordneten Frank Wolf, Bill Huizenga, Joseph Pitts, Robert Aderholt, und John Carter in einem Brief an das Nobelpreiskomitee nun für die Nominierung Maggie Gobrans stark machten. In diesem Schreiben heisst es unter anderem:

Miss Gobran ist eine Frau von allerhöchster Integrität und ihre unermüdliche Arbeit hat Tausenden von Ägyptern, vor allem Kindern, gedient.  Durch ihre tiefe religiöse und moralische Hingabe war Mama Maggie darin erfolgreich, eine Organisation zu gründen, die den ärmsten, verzweifeltesten und verletzlichsten Teilen der Bevölkerung dient.

Wer in aller Kürze einen Eindruck von dieser wahren Gläubigen und Wohltäterin machen will, sollte sich dieses sehr kurze Video von der Willowcreek-Konferenz anschauen (Englisch):

Bitte besuchen Sie auch den online-Auftritt von Maggie Gobrans Hilfswerk in Kairo. Die Webseite der Organisation „Stephen´s Children“ ist unter folgendem Link erreichbar:

 http://www.stephenschildren.org/

BITTE BETEN SIE FÜR „MAMA MAGGIE“ GOBRAN UND IHRE ARBEIT, DIE IN DEN KOMMENDEN MONATEN UND JAHREN VORAUSSICHTLICH NICHT EINFACHER WERDEN DÜRFTE.

(Quelle: „the christian post“ vom 08. Februar 2012)

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