Niederlande: Signal der Solidarität mit iranischen Flüchtlingen

Die Situation christlicher Flüchtlinge aus islamischen oder kommunistischen Ländern in ihren Aufnahmeländern ist oftmals extrem fragil, da „Christsein“ und die damit zusammenhängenden Diskriminierungen und Bedrohungen als Grund zum Verlassen der Heimat oft nicht anerkannt werden. 

Wie wir hier unlängst erst berichtet haben, ist die Anerkennungspraxis beispielsweise des UNHCR oftmals schwer zu durchschauen und uneinheitlich. Unseren Bericht aus Indien dazu: HIER.
Auch andere Staaten haben ihre Schwierigkeiten mit der Anerkennung der Christenverfolgung in vielen Staaten dieser Erde. Die indonesischen Christen, die dazu gezwungen werden sollten, die USA wieder zu verlassen, können davon erschreckende Geschichten erzählen. Dieser englischsprachige Bericht aus dem „Jakarta Globe“ spricht in dieser Hinsicht für sich.
Aber es gibt auch Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen aus den für sie kritischen Regionen wie dem Nahen Osten oder Teilen Asiens. In den Niederlanden hat unlängst (am 16. Januar 2012) in Utrecht eine Konferenz von Juristen und Kirchenvertretern stattgefunden, die sich für die Belange iranischer, vor allem christlicher, Flüchtlinge einsetzten.

Der mit Asylfragen vertraute Anwalt Frans Willem Verbaas warf am Rande dieser Versammlung in einem Zeitungsinterview mit dem „Dagbladet“ den zuständigen Behörden und Beamten vor, sich den Sachverhalt gar nicht erst angemessen vor Augen zu führen. So bleibt vor allem folgender Satz in Erinnerung:

Bei Befragungen von Flüchtlingen stellen Gerichtsmitarbeiter oft vollkommen irrelevante Fragen.

Dies offenbart das komplette Unverständnis für die Lage von Menschen, die einer islamischen oder kommunistischen Diktatur entflohen sind. Verbaas wies dabei u. a. auf die Situation von christlichen Konvertiten vom Islam hin, denen oftmals Gewalt bis hin zum Tode seitens ihrer Familien und Staaten drohen. Nachdem selbst der holländische Außenminister Uri Rosenthal  im April 2011 äußerte, dass die Niederlande sich auch besonders für die Religionsfreiheit in den Ländern des Nahen Ostens einsetzen wolle, scheint diese Maxime im Ministerium für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten noch nicht angekommen zu sein, vermutet der Anwalt. Seine Beobachtung:

Sie versuchen grundsätzlich immer, iranische Flüchtlinge in ihre Heimat abzuschieben, trotz all der laufenden Angriffe gegen die Kirchen im Iran.

Der Jurist, der bereits einige iranische Migranten in den Niederlanden betreut hat, begründet mit Fakten, die jedem aufmerksamen Leser dieses Blogs bereits zur Genüge bekannt sind, dass vor allem die sog. „Apostaten“, also die Ex-Muslime, die Christus als Erlöser erkannt und angenommen haben, ihres Lebens im Iran nicht sicher sein können und somit in jedem Falle unter das Flüchtlingsstatut des UNHCR fallen.

Verbaas zeigt sich vor allem von den Argumenten der Einwanderungsbehörde in den Gerichtsverfahren irritiert, die dort oftmals zu einer Ablehnung des Flüchtlings-Asyls führten.  Er beobachtet massive Versuche, die wahre Bedrohung von Christen zu verharmlosen. Mit Sprüchen wie „wenn die sich still verhalten, dann passiert ihnen ja nichts“ würde dort recht frei umgegangen. Er beklagt damit die „Trivialisierung der Bedrohung“. Frans Willem Verbaas möchte den zuständigen Flüchtlingsminister, Gerd Leers, gerne folgendes in diesem Zusammenhang fragen:

Ich möchte den Minister fragen, was er wirklich mit diesem Satz sagen will ? Sollen sie (die iranischen Christen) nicht mehr zur Kirche gehen ? Sollen die Kinder in der Schule ihre Religion nicht mehr nennen ? Sollen sie an islamischen Freitagsgebeten teilnehmen ?

Berechtigte Fragen. Und wir müssen nicht glauben, dass diese Zustände nur in den Niederlanden herrschen. Welcher Beobachter der politischen und religiösen Bedingungen in Europa denkt denn ernsthaft, in Deutschland würde die Lage für iranische, christliche Flüchtlinge besser stehen ?

IN DIESEM SINNE: BITTE BETEN SIE FÜR DIE APOSTATEN VOM ISLAM. BITTEN SIE UNSEREN VATER IM HIMMEL, DASS ER IHNEN IMMER VIELE OFFENE HERZEN UND TÜREN ZEIGEN MÖGE.

(Quelle: „mohabat news“ vom 19. Januar 2012)

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10 Gedanken zu “Niederlande: Signal der Solidarität mit iranischen Flüchtlingen

  1. Natürlich sollten Christen aus mehrheitlich moslemischen Ländern ein Recht auf Asyl haben.

    Nun gibt es aber Berichte, daß immer mehr Moslems sich als Christen ausgeben und wegen angeblicher Verfolgung als Christen Asyl beantragen. Von ihren Schleusern sollen sie hierzu genaue Anweisungen erhalten.
    Wenn auf diese Weise nun eine vermehrte Moslemeinwanderung stattfände, wäre dies der Supergau. Man sollte meiner Meinung nach ein genaues Auge auf die tatsächliche Einstellung der Asylsuchenden werfen. Allerdings, es gibt durchaus Moslems mit guten Bibelkenntnissen. Eine Bibelprüfung alleine wäre also wohl nicht ausreichend. Es sollte schon eine Überprüfung durch einen Geistlichen der jeweiligen Glaubensrichtung stattfinden, wo auch Referenzen beizubringen wären. Ich nehme an, daß dieser falsche Vögel herausfinden könnte – und dann schleunigst zurück.

    • Zumindest bei den Kopten müsste es möglich sein, die „falschen Fuffziger“ schnell rauszufiltern, weil die deutschen und österreichischen Bischöfe da vermutlich mitmachen würden. Wie auch immer: es ist immer noch besser, unter den wirklich verfolgten Christen aus Nahost ein paar „U-Boote“ mit durchzufüttern, als die völlig ungefilterte und ungesteuerte Zuwanderung aus den islamistisch aufgeladenen Armuts- und Terrorslums ganz Nordafrikas und des Nahens Ostens so weiterlaufen zu lassen, wie bislang. Spione und U-Boote wird es immer geben, da können wir uns sicher sein, aber wir müssen es den integrationsunwilligen Okkupanten nicht auch noch weiter so einfach machen, wie es ist.
      Gerade jetzt, wo es in Tunesien ja die „Demokratie“ gibt und das Land einer „besseren Zukunft“ entgegenstrebt, könnten wir beispielweise gesunde, arbeitsfähige, junge Männer mit dem Hinweis auf ihre Pflicht, die Heimat jetzt der „goldenen Zukunft zuzuführen“ einfach abschieben. Wenn nämlich der „arabische Frühling“ gar so wunderbar ist, wie uns die deutschen Massenmedien lange klarmachen wollten, dann wird in den Heimatländern vieler Flüchtlinge gerade jetzt jede Hand gebraucht. Bis auf die, die abgehackt werden…

  2. Da gebe ich Ihnen Recht, stefanus1m.
    Sie wissen aber auch, die Situation ist eine andere, denn erst mal werden die Ankömmlinge in Asyllager gesteckt und dann dauert und dauert es. Und wenn es zu lange dauert, dann schafft es die Asylindustrie, ein dauerndes Bleiberecht durchzubekommen.
    Es sind nicht die Ärmsten, welche aus Nordafrika flüchten, denn die Flucht kostet Geld. Wenn jemand also wieder nach Hause geschickt wird, ist er nachher ärmer als vorher. Deshalb ist es absolut kontraproduktiv, dass dieser Massenabwanderung nicht rigoros ein Riegel vorgeschoben wird. Meiner Meinung nach sollten die Flüchtlingsboote konsequent abgefangen werden, sobald sie in internationalen Hoheitsgewässern sind.
    Es werden kaum Christen und Moslems in einem Boot zusammen flüchten. Christen könnte man aufnehmen (werden wohl sowieso eher den Landweg nehmen), die Moslems aber sofort zurückbringen.
    Dann würde der Strom automatisch abebben und die Leute sich nicht weiter mit dem unnützen Gedanken einer Flucht abgeben. Das Geld brauchen sie dringender für ihr Leben als für Fluchthelfer.

    • Ich sehe, Sie machen sich viele Gedanken über die mediterrane, maritime Zuwanderung nach Europa. Das ist gut und richtig so, man muss ja nicht dem politisch korrekten mainstream-Dogma des „Kommet zu uns, alle, die ihr nur wollet, wir werden euch bedingungslos versorgen“ folgen.
      Nur muss man als Christ zumindest immer dabei aufpassen, dass man nicht in eine simple „Wir schotten das Boot ab“-Mentalität verfällt, denn Christus hat keinen wirklich Bedürftigen, der ihm seine Not offenbarte, jemals abgewiesen ! Er hat sie durchaus dazu aufgefordert, ihre Passivität abzulegen, wie den Lahmen vom Teich Bethesda, aber am Ende war Er ihnen immer gnädig.
      Das Ausdifferenzieren, wer wirkliche Verfolgung erfährt und somit in unserem Land einen sicheren Hafen braucht, und wer einfach nur das „wohlhabende“ Europa als Beute ansieht und materiell aussaugen will, ist ein heikler und schwieriger Prozess, bei dem man nie vergessen darf, dass man über Menschen und Schicksale entscheidet.Ich gestehe, dass ich mir das Urteil über „Migrationsrouten“, „Boote“, „Schleuser“ und die materiellen Verhältnisse der Flüchtlinge nicht ganz so einfach mache. Menschen müssen oftmals auch als Einzelschicksale begriffen werden, wie sehr sie sich auch in einen „Strom illegaler Migranten“ einreihen mögen.
      In jedem Fall sehe ich aber auch die dringende Notwendigkeit ein, neue Regeln, Rückführungs-Mechanismen und effektive Kriterien für die Asylverfahren angesichts der kommenden Welle von nordafrikanischen, zentralasiatischen und nahöstlichen Christen, die nach Europa und in andere freie Länder kommen werden, zu installieren.

  3. Am allerschlimmsten trifft es doch wieder die (jungen) Frauen, die sich entwickeln wollen und überall auf Hürden stoßen. Im Iran dürfen sie als Christinnen nicht studieren und Karriere machen, hier, wenn sie es endlich geschafft haben, müssen sie, vom Deutschunterricht abgesehen, drei Jahre lang in einer Gemeinschaftsunterkunft mit Muslimen auf engstem Raum herumsitzen oder aber, wie eine Bekannte von mir, auch noch zwangsweise deren Kinder hüten, die ihnen die volle Verachtung (mit dem entsprechenden Vokabular) entgegenbringen.

    Frau: weniger als ein Hund, Christ; der allerletzte Dreck. Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die „christlichen“ Staaten – die übrigens auch nach dem Tsunami alles ohne Ansehen der Person wieder aufgebaut haben mit ihren Spenden, während die islamischen Staaten die Geldbörse geschlossen hielten, da sie ihr Geld für andere Ziele aufsparen – die Decke von den Augen nehmen und sich massiv bevorzugend für die chancenlosen Christen einsetzen.

    Hier sind die echten von den Falschen leicht zu unterscheiden. Wer täglich Losung liest und stille Zeit mit der Bibel hält, wer in die Gemeinde geht und in den Hauskreis, der kann sich nicht lange verstellen. Alpha – Kurs ist das Mindeste, und dann sieht man auch, ob Bibelkenntnis vorhanden war und eine radikale Trennung von anderen Glaubensrichtungen.

    „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, spricht der HERR und er ruft seinen lieben iranischen Kindern voller Erbarmen zu: „In der Welt habt Ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden!“ Wer sich in kindlichem Vertrauen an den Hern Jesus bindet und seine Vaterhand niemals los lässt, der wird nimmermehr zuschanden werden, aber Gottes Werk auf Erden müssen nun einmal wir Menschen tun, also helfen wir, stützen und trösten, wo wir nur können!

    • Vielen Dank für diese engagierten und klaren Worte.
      Ja, im Iran wird, ganz im Einklang mit der Scharia, eine soziale Trennung betrieben, die aus Frauen und „Ungläubigen“ Menschen zweiter und dritter Klasse macht. In Ägypten sieht es übrigens nicht viel anders aus. Christliche Gefangene wie Farshid Fathi, Behnam Irani und Youcef Nadarkhani geben uns aber ein Beispiel dafür, wie Gläubige in schlimmster Verfolgung standhaft und gottesfürchtig bleiben. Ich kann meine tiefe, tiefe Bewunderung für diese Christen nicht verleugnen. Wie würde ich unter diesen Bedingungen den Glauben leben ? Mit ebensoviel Würde und Duldsamkeit ?
      Gefährlich ist aber leider hierzulande noch etwas, speziell in den Kirchen: im Rahmen der sog. „antizionistischen“ Israelkritik hat sich bei vielen Geistlichen und Gläubigen eine Relativierung des iranischen Regimes eingeschlichen, die im Umkehrschluss dazu führt, dass die verfolgten Christen (und auch die unterdrückten Frauen, leider) aus dem Fokus der Aufmerksamkeit geraten. Da stellen sich Pastoren und christliche Organisationen wie „Pax Christi“ hin und boykottieren israelische Waren, während in ihrem Schatten die Verharmloser des iranischen Wahnsinns-Regimes mit dem Finger auf die „bösen Zionisten“ zeigen und dafür sorgen, dass Ursache und Wirkung in der Wahrnehmung völlig verkehrt werden. Hier sind selbst „kritische“ und „selbständige“ christliche Denke in großer Gefahr sich vor den falschen Karren spannen zu lassen und mit Kräften, die nichts Gutes im Schilde führen, am selben Strang zu ziehen. Der Iran wird so zum „Opfer böser Machenschaften“ und dessen Menschenrechtsverletzungen werden erst gar nicht mehr diskutiert.
      Sorry, wenn ich etwas weit vom Thema abgekommen zu sein scheine.

      “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”, spricht der HERR und er ruft seinen lieben iranischen Kindern voller Erbarmen zu: “In der Welt habt Ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden!”

      So ist es. ER ist DER Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben. Keine Relativierung, kein Raum für ziellose „Dialoge“ und falsches, rückgratloses Heranschmeissen an Politik, Medien oder Religionen. Seine iranischen Kinder brauchen tatsächlich unsere Gebete, unsere Unterstützung und Solidarität. Die sollten sie spüren, sehen und hören. Wann ist die nächste „Freiheit für Nadarkhani“-Demo ???????

      • Liebe Geschwister, wir h a b e n den Geist der Unterscheidung von unserem treuen Vater im Himmel geschenkt bekommen, aber nur dann, wenn wir des dreieinigen Gottes folgsame Kinder sind und den heiligen Geist in uns behalten und wirken lassen.

        Es steht nichts dagegen, von ihm auch im politischen Alltag reichlich gebrauch zu machen. Blind und doof sein ist nicht Bedingung für Christ sein!!!

        Nein, das Schicksal unserer Mitchristen darf uns nicht ruhen lassen.

        Das hat mit Allesverstehen. Allestolerieren und Allesbetütern gar nichts zu tun. Die notorischen Sofalieger, deren Kinder in die öffentliche Speisung gehen müssen, weil Mutti zu faul ist, ein Bütterchen vor dem Schulgang zu schmieren, braucht hier kein Mensch. Sie, deren erstes menschliches Wort auf deutsch „wir fordern“ lautet, zu unterstützen ist der völlig falsche Ansatz. Integrationsverweigerer, die sich in ihren Binnenzirkeln gegenseitig bestätigen und ggf. aufstacheln sind Nattern am Busen des Westens.

        Die Bücher von Hans-Peter Raddatz gehören in jedes Haus, auf jeden Konfirmationstisch (statt Religionsvermischungsbeschönigungsliteratur für die lieben frischkonfirmierten Scheck – und Scheinesammler) und allen, die sich mit derart klar wissenschaftlich fundierter Lektüre schwer tun sowie unbedingt der Jugend ausführlich erklärt.

        Viele finnische und schwedische Somalier (danke für den entsprechenden Beitrag!) sind übrigens ein sehr gutes Beispiel dafür, dass das perfekte Beherrschen der Landessprache für sich genommen auch noch keinen Gesinnungswandel bewirkt, sondern nur die Möglichkeiten, hier Proselyten zu machen und medial auf den Putz zu hauen.

        Wir sollten uns auch abgewöhnen einfach nur von „Gott“ zu reden. Besser wäre es, immer und überall „dreieiniger Gott“ zu sagen. Ist ein bisschen umständlicher, lässt aber den Religionsvermischern und Trinitätsleugnern unter der hohen Geistlichkeit beider Lager keine Chancen.

        Über das Israel – Thema denke ich nach, vielen Dank für die vielen Anregungen. Für mich eine neue Welt, aber wohl nötig. Nun erst mal praktische Hilfe und ganz konkret vertrauensvolles Gebet für die Verfolgten, das geht auch erst mal ohne schlaue Bücher, einfach nur mit mütterlicher und väterlicher Liebe, die der Herr in jeden von uns gelegt hat.

      • Im Bezug auf die Semantik stimme ich voll und ganz zu. Schon seit Längerem argumentiere ich dafür, dass wir sehr sorgsam ausdifferenzieren mit den geistlichen und sonstigen Begrifflichkeiten. Wer z. Bsp. „Allahu Akbar“ mit „Gott ist größer“ übersetzt, der macht schon den ersten Fehler. Denn Gott ist eben nicht „Allah“. Auch den Verfall des Begriffs „Märtyrer“ in den Medien habe ich seit Jahrzehnten mit Schrecken beobachtet. Insofern bin ich auch zum besseren Verständnis in der Breite gerne bereit, den Terminus „drei-einiger Gott“ öfter zu benutzen, obwohl für mein persönliches Verständnis Gott eben nur der von „Abraham, Isaak und Jakob“ sein kann, der den Christus gesandt hat. Trinitätsleugner sollten übrigens von mir aus gleich Buddhisten werden oder so.
        Zum Thema „Integration und Sprache“ habe ich gerade erst einen sehr interessanten Artikel gelesen, der das ganze Dilemma „noch tiefergehender“ aufgreift:
        Voraussetzungen der Integration.
        Lohnt sich, den zu lesen.
        A propos „Literatur“: die Bücher von Mark A. Gabriel zum Thema „Jesus und Mohammed“ bzw. „Terrorismus und Islam“ sind super. Der weiss, worüber er schreibt, denn er war früher mal Imam in Ägypten. Jetzt ist er ein Bruder und kann auf sehr hohem Niveau recherchierte Dinge deutlich formulieren. Ist erhellend und, da er früher eine Professur in Kairo innehatte, auch profund.

  4. P.S.: Dem Deibel ist kein Weg zu weit. Goldene Leuchter für die Gegenseite und verknotete Gedanken sind ihm ein Leichtes. Effimierte Pastorinnen in Marxloh sind ihm eine helle Freude und Bischöfe, die meinen man könne die Erwähnung der Dreieinigkeit „unseren muslimischen Schwestern und Bürdern nicht zumuten“ (Originalton) lösen in der Hölle dreitägige Parties aus.
    Die Formal „Ägyptischer Frühling“ ist auch so ein echter Treffer aus seiner Werbeabteilung.
    N.S.: Open doors macht ja sehr gute Arbeit und Aufklärung, auch AKREF in der deutschen Redaktion von Ulrike Niebuhr ist gut zu abonnieren, aber: gibt es eine Abteilung / Dokumentation bei Amnesty International speziell für die verfolgten Geschwister? Das wäre sehr gut, denn die meisten Menschen sehen sich ja christliche Seiten eher nicht an. Schnelle Orientierung und allgemeine Verlinkung der Beter und Helfer wäre eine sehr gute Sache. Aber – immer Augen und Ohren auf, wes Geistes Kind eine Sache oder Mitteilung ist. Oft ist es ein schmaler Grad, der sich nicht sogleich als Irrweg zu erkennen gibt. Jesus ist das Licht auf unserem Weg, er hilft auch hier, wenn wir ihn herzlich bitten.

    • AI ist da wohl eher der falsche Ansprechpartner. Ist zwar am Bekanntesten, aber leider, leider auch religiös völlig indifferent. Die labern lieber über die angebliche „Islamophobie“ in Europa, statt die Christenverfolgung anzupacken. Wer da etwas anschieben möchte, den verweise ich eher auf die „Gesellschaft für bedrohte Völker“, die ab und an mal eine christlich durchsetzte Ethnie im Fokus hat oder natürlich auf die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“, die notorisch sensibel ist für das Thema. Die sind auch diejenigen, die den Fall Youcef Nadarkhani hier in Deutschland am stärksten im Fokus haben und gar nicht aufhören können, darüber zu informieren. Also, eventuelle Anregungen würde ich lieber denen zukommen lassen. Hatte bei den Mahnwachen vor der Botschaft einen ganz guten Eindruck von dem Kampagnenleiter der IGfM.
      P.S.: Ulrike Nyboers Arbeit beim AKREF schätze ich auch sehr.

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