Nordkorea: sieben Untergrundkirchen ausgehoben

Wie gerade aus Nordkorea bekannt wird, sollen seit der Machtübernahme des neuen Diktators Kim-Jong-Un mindestens sieben Untergrundversammlungen „ausgehoben“ worden sein.

Nordkorea

Seit dem 17. Dezember 2011, als der letzte Machthaber des streng abgeschotteten Militärstaates, Kim-Jong-Il, verstarb, hat dessen Sohn zumindest repräsentativ die Macht im Lande übernommen. Nordkorea nimmt mit unschöner Regelmässigkeit den „Spitzenplatz“ im Weltverfolgungsindex der christlichen Menschenrechtsorganisation „open doors“ ein. Dies kommt nicht von ungefähr. Die dort herrschende „Juche“-Philosophie, die das götzenhafte Anbeten der Staatsführung verlangt, verträgt sich mit überzeugtem Christentum natürlich nicht.

Deshalb sind Christen, ebenso wie andere Minderheiten, in Nordkorea permanenter Verfolgung ausgesetzt. Und das bedeutet nicht nur soziale Ausgrenzung sondern geht bis zur dauerhaften Verbringung in Arbeitslager. Diese sind für ihre unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie für massive Folter berüchtigt. Durch die harte Abschottung des Landes gegenüber Medien und dem Ausland generell, kann nur geschätzt werden, wie viele Nachfolger Christi es im Lande gibt. „Open doors“ gibt eine Zahl von ca. 400.000 an, andere Schätzungen gehen bis zu 700.000 oder gar einer Million.

Der Dienst „cornerstone ministries“ berichtet nun davon, dass seit der Machtübernahme Kim-Jong-Uns die Verfolgung noch einmal verschärft worden sei. Thomas Kim, Direktor von „cornerstone ministries“, die sich der Kirche in Nordkorea widmen, sagt:

Vor drei Wochen wurden sieben Untergrundkirchen ausgehoben. Im letzten Monat war es sehr schwer (für die Kirchen, Anm. d. Übers.) und ich denke, das wird anhalten.

Thomas Kim geht davon aus, dass die Staatsführung angesichts der Aufstände in der arabischen Welt noch nervöser geworden sei.

Sie haben Angst, dass es einen Aufstand geben wird. Sie haben Angst vor der Ausbreitung des christlichen Glaubens, weil Christen für ihre Überzeugung sterben würden.

In den Monaten vor Kim-Jong-Ils Tod sei der Verfolgungsdruck etwas schwächer geworden, aber nun habe er sich wieder deutlich erhöht.

Jetzt stellt das Regime viele Leute für Suche nach Untergrundkirchen ab. Es gibt ein dringendes Bedürfnis nach Gebet !

Liebe Mitchristen: hier wird es für uns interessant. Gebet ist notwendig für die Untergrundchristen Nordkoreas !

BITTE SCHLIESSEN SIE ALLE GESCHWISTER IN KIM-JONG-UNS DIKTATUR IN IHRE GEBETE EIN. NUR, WEIL DAS LAND SEHR WEIT ENTFERNT IST, HEISST ES NICHT, DASS DIE CHRISTEN DORT KEINE SOLIDARITÄT BRÄUCHTEN. GANZ IM GEGENTEIL.

(Quelle: „assist news service“ vom 12. Januar 2012)

 

 

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