Indonesien: neue Gemeindekirche eröffnet

Oftmals wurde mir direkt oder indirekt vorgeworfen, nur noch schlechte Nachrichten aus der Welt an Sie, liebe Leser, weiterzugeben. Ob zu Recht oder Unrecht, sei dahingestellt, denn immerhin gibt es viele schlimme Dinge, über die sonst zu wenig berichtet wird, weshalb ich dies hier im Blog gerne korrigiere.

Indonesien

Aber es kommen auch Zeichen der Hoffnung aus Ländern, die sonst eher für weniger positive Signale bekannt sind. Deshalb gebe ich heute folgende Nachricht weiter: In unmittelbarer Nähe der Indonesischen Hauptstadt Jakarta wird am 15. Januar 2012 eine neue Kirchen eingeweiht, zu der dann auch eine neue, katholische Kirchengemeinde gehören wird.

Indonesien ist seit Jahren auf einem gefährlichen und falschen Weg. Ursprünglich gegründet auf einer Anerkennung religiöser und ethnischer Vielfalt seiner Einwohner, die unter dem Begriff „Pancasila“ sogar ein Teil der indonesischen Verfassung geworden ist, geht das Gespenst der schleichenden Islamisierung Indonesiens seit Jahren um. Zwar ist der Islam die Mehrheitsreligion im Land, wurde jedoch traditionellerweise sehr liberal und tolerant gelebt und praktiziert. Unter dem Einfluss von arabischen Zuwanderern und Predigern jedoch, radikalisieren sich die indonesischen Muslime immer mehr und die Übergriffe auf Nichtmuslime häufen sich in beinahe allen Landesteilen. Sehen Sie hierzu auch unsere Rubrik „INDONESIEN“ in der wir speziell den Fall der Yasmin-Gemeinde von Bogor immer wieder aufgreifen müssen. Oftmals lässt die staatliche Zentralregierung den örtlichen Autoritäten mehr als genügend Spielräume, um Christen und andere religiöse Gruppen auszugrenzen, zu diskriminieren und sogar körperliche Übergriffe auf diese zuzulassen, wie auch open doors berichtet.

St. Laurentius Entwurf

Jetzt aber wird in einer Woche die „St. Laurentius-Gemeinde“ in der Alam Sutera Area von Serpong, South Tangerang Regency, Banten Provinz. Dies Gebiet liegt nur ca. 25 Kilometer vom Stadtzentrum Jakartas entfernt. Das Kirchengebäude wird ca. 2.000 Gläubigen Obdach bieten und ca. 10.000 Christen sollen sich bereits in die neue Gemeinde eingeschrieben haben. Ein schönes, und gerade dort ermutigendes Signal.
Das ursprüngliche Bauprojekt wurde bereits seit 2004 angeschoben. Das Erlangen der Baugenehmigung, die nach indonesischem Recht immer von der Zustimmung der  (meist muslimischen) Anwohner abhängig ist, über das Sammeln der Gelder für den Bau und die üblichen Probleme mit Bau-Unternehmen, gelangte das Projekt schließlich zur Vollendung. Die neue Gemeinde wird direkt der Erzdiözese von Jakarta unterstehen.

BITTE BETEN SIE AUCH WEITERHIN FÜR SIGNALE DES FRIEDENS AUS INDONESIEN. SIE SIND ERSCHRECKEND SELTEN GEWORDEN.

(Quelle: „asia news“ vom 05. Januar 2012)

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