China: weitere Ausgrenzung der Shouwang-Gemeinde

Die Shouwang-Gemeinde in Peking ist seit April 2011 dazu gezwungen, ihre Gottesdienste im Freien abzuhalten, weil alle potentiellen Vermieter von den staatlichen Behörden dazu gezwungen werden, keine Mietverträge mit der Kirche zu schließen.

Auch der jüngste Versuch vom 17. Dezember 2011 scheiterte wieder. Die Kirche hatte bereits einen Vertrag für die Miete von Räumen abgeschlossen und wollte damit beginnen, Bücher und andere Materialien dorthin zu bringen. Dies war bereits der dritte Versuch, wieder eine Gebetsstätte mit einem Dach über den Köpfen zu finden. Direkt vor Weihnachten, am 23. Dezember 2011, wurden sie jedoch wieder darüber informiert, dass die lokale Polizei, die Wohnungsbehörden und andere staatliche Stellen den Vermieter darüber informiert haben, dass er ihnen keine Räume vermieten dürfe. Somit war auch dieser Versuch, der Kirche eine Heimat zu geben, erfolglos.

Aber immerhin zum Neuen Jahr wollte die Kirche in Würde und Anstand feiern können und wollte einen Raum in einem angesehenen Hotel anmieten für einen Neujahrsgottesdienst.  Aber auch hier scheiterten alle Bemühungen um Obdach, so dass wieder auf „Plan B“ zurückgegriffen werden musste, der „Freiluftgottesdienst“. Dabei wurden zum wiederholten Male 48 Mitglieder der Gemeinde verhaftet. 40 von ihnen wurden immerhin bis Mitternacht wieder freigelassen.

Im Verlauf des vergangenen Jahres hat es ca. 1.000 Verhaftungen von Mitgliedern der Shouwang-Gemeinde gegeben. Obwohl diese Haftaufenthalte meist nur Stunden oder wenige Tage dauerten, ist allein an dieser Zahl der Stand der Religionsfreiheit im ehemaligen „Reich der Mitte“ abzulesen. Der Direktor von „China Aid“, Bob Fu, geht davon aus, dass die jüngsten Verhaftungen ein deutliches Signal des chinesischen Staates sind, dass er beabsichtigt, auch im Jahr 2012 mit den Verfolgungen unabhängiger Religionsgemeinschaften fortzufahren.

BITTE BETEN SIE WEITERHIN FÜR DIE SHOUWANG – GEMEINDE UND IHRE MITGLIEDER. DER PSYCHOTERROR, DER AUF SIE AUSGEÜBT WIRD, WIRD FRÜHER ODER SPÄTER SEINE WIRKUNG ZEIGEN UND NUR UNSER SCHÖPFER KANN IHNEN DIE KRAFT GEBEN, NICHT ZU VERZWEIFELN.

(Quelle: „compass directnews“ vom 03. Januar 2011)

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