Nigeria: noch mehr Weihnachtsterror

„Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“  (1. Petrus, 5, 8)

Es gibt keinen Weihnachtsfrieden in Ländern wie dem Iran, China oder Nigeria. Das ist allen Lesern dieses Blogs deutlich bewusst. Die Diener des Feindes alles Guten und Wahren kennen keinen Frieden und schon gar keinen Weihnachtsfrieden. In diesem Sinne ist die folgende Nachricht aus Nigeria zu verstehen:

Karte von Nigeria.

Nigeria

Das ZDF vermeldet Anschläge auf christliche Kirchen in Nigeria.  Am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2011 wurden bei diesen Attentaten 25 Menschen getötet. Kurz vor Beginn des Weihnachtsgottesdienstes explodierte eine Bombe vor einer katholischen Kirche am Rande der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Eine zweite Explosion erschütterte eine evangelische kirche im zentralnigerianischen Jos. Die Täter müssen gar nicht erst gesucht werden, denn die islamische Terrorgruppe „Boko Haram“ verlautbart seit Monaten ganz offen, dass sie alle, weltlichen, staatlichen Institutionen und ebenso alle Christen als Feinde ansieht und bekämpfen will. Sie ist außerdem bestens mit anderen, sunnitisch-radikalen Gruppierungen in Afrika vernetzt und seit diesem Jahr nach Berichten aus dem Lande auch mit ausländischen Söldnern, also de facto mit „Mujahedin“ verstärkt worden. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen haben wir über das ganze Jahr hinweg mitansehen müssen. Ein massiver Anschlag auf die UN-Mission in Abuja vom 26. August 2011 und permanente Terrormassnahmen gegen Schulen, Dörfer und Kirchen im Norden des Landes sprechen eine deutliche Sprache für alle, die noch hören können und wollen.

Das ZDF berichtet weiter darüber, dass sich Boko Haram auch zu den jüngsten Anschlägen offen bekennt:

 „Wir sind für alle Anschläge der vergangenen Tage verantwortlich, einschließlich der heutigen Bombe gegen die Kirche in Madalla“, sagte der Sprecher der Gruppierung, Abul Qaqa der Nachrichtenagentur AFP. „Wir werden diese Attacken im Norden in den nächsten Tagen fortsetzen.“

Die Bombe vor der St.-Theresa-Kirche in Madalla bei Abuja sei genau in dem Moment gezündet worden, in dem sich möglichst viele Gläubige dort zum Weihnachtsgottesdienst versammelt hätten. Die Kirche sei nach Angaben der BBC dabei stark beschädigt worden. Die Zahl der Opfer kann sich möglicherweise noch erhöhen, da bislang noch nicht alle Verletzten abtransportiert werden konnten.  Bei der Explosion in Jos soll ebenfalls ein Polizist getötet worden sein.

Der Vatikan hat bereits den Anschlag auf eine Kirche in Nigeria scharf verurteilt. Die tödlichen Angriffe am Weihnachtstag seien ein Zeichen von „Grausamkeit und absurdem, blindem Hass“, der keinen Respekt vor Menschenleben zeige. Die katholische Kirche bete für alle Nigerianer, die „in diesen Tagen, die von Friede und Freude geprägt sein sollten, terroristischer Gewalt“ ausgesetzt seien, sagte der Vatikan-Sprecher Federico Lombardi.

Frohe Weihnachten, Nigeria ! Ein Gruss von der Boko Haram an die Welt, die den Frieden feiern will.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE HINTERBLIEBENEN DER OPFER, FÜR DIE VERLETZTEN, DASS SIE HEILUNG UND TROST FINDEN MÖGEN. BITTEN WIR DOCH GEMEINSAM DEN HIMMLISCHEN VATER UM SCHUTZ FÜR DIE WEHRLOSEN.

(Quelle: „ZDF“ vom 25. Dezember 2011)

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