Iran: die erwarteten Weihnachtsverhaftungen haben begonnen

Alle Jahre wieder…kommen weltweit die Feinde Christi und wollen alle seine Nachfolger einschüchtern und verstummen lassen. Auf die eine oder andere Art und Weise. 

Iran

In der „islamischen Republik“ Iran begannen die Weihnachtsverhaftungen in der Stadt Ahwas im Süden des Landes. Dort wurde am 23. Dezember 2011 die Gemeinde des Netzwerkes „Versammlung Gottes“, die sich in den Vorbereitungen auf die Weihnacht befand, erstürmt und die Gläubigen in zwei extra dafür mitgeführten Bussen abtransportiert. Der Gemeindeleiter, Pastor Farhad Sabokrouh und seine Ehefrau Shahnaz, waren ebenfalls  unter den Inhaftierten. Die Christen, inklusive Kleinkindern, wurden zu einer örtlichen Polizeistation gebracht und dort befragt und ihre Personalien aufgenommen.

Die meisten von ihnen sind mittlerweile bereits wieder in Freiheit, aber der Pastor und seine Frau gehören zu denjenigen, die noch immer im Polizeigewahrsam sind. Anklagen, auf denen diese Razzia gegen eine Kirche basieren könnten, gibt es, wie im Iran üblich, natürlich noch nicht. Ein mit Pastor  Farhad Sabokrouh bekannter Hauskirchenleiter, Fihrous Khandjani, sagt dazu:

Sie nehmen Christen fest und erst danach suchen sie nach Anklagepunkten.

Man darf solch ein staatlich sanktioniertes Verhalten getrost als Abwesenheit rechtsstaatlicher Verhältnisse bezeichnen. Zumal in diesem Fall die „Versammlung Gottes“ Gemeinden keine der halblegalen und immer argwöhnisch betrachteten Hauskirchen ist, sondern eine registrierte Gemeinde, die ihre Ursprünge auf die zu Christus konvertierten Anhänger Johannes des Täufers zurückführt. In jedem Falle erwartet auch der Beobachter, Pastor Khandjani, dass diese Gemeinde in jedem Falle eine starke Einschüchterung erfährt und von Seiten der Behörden des Iran ein Verbot, ex-muslimische Konvertiten zu ihren Gottesdiensten zuzulassen, auferlegt bekommen wird.

Khandjani sagt weiterhin:

Es scheint, als ob die Razzia vom Freitag ein Signal an die Christen sein soll, dass sie nicht sicher sind. Die Behörden wollen klarmachen, dass die Zeit des Protestantismus im Iran vorbei ist.
Dennoch haben sie wenig Informationen über die Untergrundgruppen. Sie wollen eine Atmosphäre der Angst schaffen, indem sie sogar Mitglieder der tolerierten Gruppen verhaften. Ahwas ist besonders berüchtigt für seine Christenverfolgungen.

Es scheint, als ob die in den vergangenen Monaten öfters von iranischen, schiitischen Geistlichen geäußerten „Sorgen über die Ausbreitung des Christentums“ unter der Jugend des Iran immer mehr Ausdruck finden in Aktionen wie der hier geschilderten. Es ist Zeit, dass die Kirchen weltweit die Augen vor diesen Dingen nicht länger verschließen.

BITTE BETEN SIE FÜR DIE GEISTLICHE ENTWICKLUNG DES IRAN. DAS IRANISCHE VOLK IST EBENSO WIE ALLE ANDEREN VÖLKER WÜRDIG, DIE ERLÖSUNG DURCH DAS EVANGELIUM ZU ERFAHREN. BETEN WIR FÜR EINE WEITERE, MÄCHTIGE ERWECKUNG IM IRAN.

(Quelle: „christian solidarity worldwide“ vom 24. Dezember 2011)

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