Pakistan: Verfolgung steigert sich

Die britische, christliche Menschenrechtsorganisation „Release International“ warnt jetzt davor, dass die Verfolgung in Pakistan schlimmer wird. 

Pakistan

Sie ziehen zum Beweis dafür den Fall des christlichen Aktivisten Arif Ferguson heran, der durch Morddrohungen pakistanischer Taliban in den Untergrund getrieben wurde. Ferguson, 36 und Labortechniker, hatte sich mehrfach öffentlich gegen den sog. „Blasphemieparagraphen“ 295 des pakistanischen Strafgesetzbuches und die Ermordung des ehemaligen Ministers für Minderheiten Shahbaz Bhatti ausgesprochen. Eine Lokalzeitung hatte ihn diesbezüglich zitiert.

Andy Dipper von „Release International“ sagte dazu:

Diese letzte Morddrohung bestätigt, dass die Militanten mittlerweile sogar den Widerstand gegen die Blasphemiegesetze als „blasphemisch“ ansehen – ein todeswürdiges Verbrechen. Sie lassen keine Debatte darüber im Parlament oder der Presse zu. Dies erhöht die Risiken für alle Christen in Pakistan, die sich mit Intoleranz und Extremismus befassen.

Ferguson versuchte zunächst, seine Heimatstadt Karachi in aller Stille zu verlassen, aber Sympathisanten der islamischen Militanten bekamen davon „Wind“ und nun musste er unter konspirativen Bedingungen in ein „sicheres Haus“ gebracht werden. Verwandte von ihm versuchen, auch für seine Familie entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Die Gruppe, welche die bewussten Drohungen aussprach, soll die selbe sein, die auch den Mord an Shahbaz Bhatti am 02. März 2011 für sich reklamieren.

Das wirtschaftliche Überleben von Ferguson und seiner Familie ist dabei gefährdet, da sowohl er selbst und auch seine zwei Schwestern ihre Arbeitsstellen verloren haben. Dennoch wird er mit den Worten zitiert: „Ich bleibe stark in Christus.“

BITTE BETEN SIE FÜR ARIF FERGUSON, DESSEN GESCHWISTER UND FAMILIE. IHR LEBEN IST IN PAKISTAN OFFENSICHTLICH IN STARKER GEFAHR, WIE DIE MORDE AN SALMAN TASIR UND SHAHBAZ BHATTI GEZEIGT HABEN. DIE RADIKALEN MUSLIME REDEN NICHT NUR, SIE HANDELN AUCH NACH IHREN DROHUNGEN.

(Quelle: „christian today“ vom 06. Dezember 2011)

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