Aufruf: „Vergesst nicht die Geschwister in Not“

Der Berliner Gebetskreis „verfolgte Kirche“ ruft in dieser Adventszeit Christen im gesamten, deutschsprachigen Raum dazu auf, der Geschwister in Not zu gedenken sowie für sie zu fasten und zu beten.

Dieses Logo benutze ich seit diesem Jahr.Liebe Brüder und Schwestern in Christus !

Wir befinden uns nun mitten in der schönen Adventszeit, die uns auf das Gedenken der Ankunft unseres Erlösers vorbereitet. Christen in aller Welt freuen sich und werden am 25. Dezember das Weihnachtsfest begehen. In unserem Land hat das Christfest eine lange und schöne Tradition, die zwar oftmals von kommerziellen und verkitschten Elementen ein wenig „zugedeckt“ wird,  aber dennoch uns Gläubigen den Frieden, der durch Christus in die Welt kam, nahebringen hilft.

Hier in Europa können wir Christen bislang noch Weihnachten feiern, wie wir es mögen und für angemessen halten. Wir versammeln unsere Familien und Freunde und haben Gemeinschaft in Christus, wenn wir die Gottesdienste und Messen besuchen. Leider können nicht alle Christen auf der Welt in Frieden und unbehindert dieses schöne Fest begehen. Einige sitzen wegen ihres Glaubens in Gefängnissen, andere werden derartig bedrängt und verfolgt, dass sie sich nur im Geheimen versammeln können, weil sie sonst schlimme Repressalien befürchten müssen. Menschen wir Pastor Youcef Nadarkhani, der christliche Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng, die zum Tode verurteilte Asia Bibi und andere sind Gefangene und werden zu Weihnachten nicht im Kreise von geliebten Menschen und ihrer Gemeinden sein können. Christen wie die Mehrheit der Karen in Myanmar oder die Hmong in Vietnam, Gläubige wie die Katholiken in Laos oder die letzten im Irak verbliebenen Angehörigen sog. „Ostkirchen“ können entweder gar nicht, oder nur unter schwersten Sicherheitsmassnahmen oder konspirativen Rahmenbedingungen dieses Fest feiern.

Nein, ich will Ihnen, liebe Leser kein schlechtes Gewissen machen, weil wir Weihnachten unter fast optimalen Rahmenbedingungen begehen können. Wir müssen uns des Evangeliums und dieser Feierlichkeiten nicht schämen ganz im Gegenteil. Aber ich möchte Sie alle um eines bitten:

Bitte beten Sie auch und gerade in dieser Zeit für Christen in Not, für Gemeinden, die unter schlimmen Umständen durchhalten, für Gläubige, die im Gefängnis sitzen, nur weil sie dem Christus nachfolgen wollen, dessen Ankunft wir doch bald so besinnlich und froh begehen werden.  Bitte regen Sie doch in Ihrer Familie, Ihrem Hauskreis oder Ihrer Gemeinde ein Gebet für Christen an, die Weihnachten genauso froh und frei begehen möchten, wie Sie selbst es tun werden.

In der katholischen Kirche ist z. Bsp. der 26. Dezember immer der „St. Stephanus-Tag“, der Tag, an dem des ersten Märtyrers der Christenheit gedacht wird. Aus diesem Anlass wäre es doch schön, wenn auch die anderen Konfessionen, wenn alle Christen an diesem Tag der Opfer antichristlicher Gewalt im Jahre 2011 gedenken würden (Beispiele haben wir Ihnen hier im Blog leider zu Hauf geben müssen…) und Fürbitte für die Länder und Regionen hielten, in denen die Kirchen gegen jede Hoffnung zu überleben versuchen.

Wie immer, erinnere ich Sie gerne an unser BGVK-Motto: „Wir sammeln kein Geld – wir sammeln Gebete.“ So ist es auch und wenn Sie, Ihre Hausgruppe oder Gemeinde für die verfolgten Christen gebetet haben oder es noch tun werden, dann würde ich gerne davon erfahren und darüber berichten. Gute Beispiele inspirieren !

Wer dennoch mehr tun will, als zu beten, den verweise ich auf die Webauftritte von

  1. der Hilfsaktion Märtyrerkirche,
  2. „helfende Hände für die Armen“ – Schwester Hatune Stiftung,
  3. das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“,
  4. oder open doors,

als Beispiele für Hilfswerke, die dringend Spenden benötigen, um Christen in Not helfen zu können.

Ich bedanke mich bereits jetzt bei allen Fürbittern und sonstigen Christen, denen die Anliegen der verfolgten Geschwister gerade in dieser Jahreszeit am Herzen liegen. Gott segne Sie alle.

Ihr

Martin Clemens Kurz

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