Hamburg: Mahnwachen gehen weiter !

Öfters haben wir über die höchst bemerkenswerte und zu lobende Initiative aus Hamburg berichtet, wo sich Menschenrechtler in schöner Regelmässigkeit für den von der Todesstrafe bedrohten, iranischen Hauskirchenpastor Youcef Nadarkhani einsetzen.

Youcef Nadarkhani

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir kurz über die gelungene Lichterkette dieser Koalition aus „Internationaler Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGfM), Evangelischer Allianz und Privatpersonen in der Hamburger Mönckebergstraße vom Samstag, den 26. November 2011. Bereits im Vorfeld hatte es regelmässige Mahnwachen vor dem iranischen Konsulat in Hamburg gegeben, die als vorbildlich für ähnliche Aktionen im gesamten deutschsprachigen Raum angesehen werden können. Bei dieser jüngsten Lichterkette sprachen sogar die Bundestagsabgeordneten Jürgen Klimke (CDU) und Burkhart Müller-Sönksen (FDP) sowie Thomas Pusch von der Hamburger Gruppe „Christen in der SPD“.

Nun sollen ähnliche Aktionen an den weiteren Advents-Sonnabenden 2011 stattfinden. Wie immer bitte ich alle engagierten und wachen Christen darum, sich an diesen zu beteiligen !

Die christliche Nachrichtenagentur Idea schreibt dazu:

 Am 16. September kamen 410 Demonstranten vor dem iranischen Konsulat zusammen, und am 26. November vereinten sich rund 300 Personen zu einer Lichterkette in der Mönckebergstraße. Dabei wurden 822 Unterschriften von Passanten gesammelt. Veranstalter ist die Ortsgruppe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM); sie wird unterstützt von der Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Hansestadt.

Insgesamt hat die IGFM über 17.000 Unterschriften für Nadarkhani gesammelt. Sie befürchtet, dass bei einer Vollstreckung des Todesurteils bis zu 500.000 weitere Christen im Iran von Hinrichtung bedroht sind. Von den 74,2 Millionen Einwohnern sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.

Nebenbei bemerkt hat mittlerweile auch der Mexikanische Senat eine Erklärung verabschiedet, die die bedingungslose Freilassung von Pastor Youcef aus der Todeszelle fordert. Der Fall zieht also weitere Kreise und wird in der ganzen Welt (von Uruguay über Großbritannien bis Australien) wahrgenommen. Das durch die Atom-Bombendiskussion ohnehin schon ruinierte Ansehen des Iran in der nichtislamischen Welt wird durch die Weigerung, Pastor Youcefs Martyrium zu beenden, sicher nicht wieder hergestellt.

BITTE BETEN SIE WEITERHIN FÜR YOUCEF NADARKHANI UND SEINE FAMILIE UND GEMEINDE. SEINE STANDHAFTIGKEIT IST EIN LEUCHTENDES VORBILD FÜR CHRISTLICHE DULDSAMKEIT UND OPFERBEREITSCHAFT.

(Quelle: „idea.de“ vom 30. November 2011)

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