England: christliche Angestellte entlassen, nachdem sie massiv gemobbt worden war

Am Londoner Flughafen Heathrow scheint einiges schiefzuliegen in Sachen religiöser Toleranz und Gleichberechtigung. Christen und Juden haben dort scheinbar einen schweren Stand, wenn sie einfach nur ihrer Arbeit nachgehen wollen.

Nohad Halawi

Gerade erst berichten britische Medien über den Fall der aus dem Libanon stammenden Parfümerie-Angestellen Nohad Halawi, 47. Die zweifache Mutter arbeitete 13 Jahre im Duty-Free-Bereich des Flughafens und ist im Juli 2011 entlassen worden. Nun verklagt sie ihren ehemaligen Arbeitgeber wegen „ungerechtfertigter Entlassung“. Sie sieht sich als Opfer von massivem Mobbing aus religiösen Gründen.

Muslimische Kollegen hatten sich, dem Vernehmen nach aus sehr fadenscheinigen Gründen, über Nohad Halawi beschwert, woraufhin diese ihrem Arbeitgeber ihre Sicht der Dinge darstellte. Nachdem sie also damit begonnen hatte, über die Verhältnisse offen zu sprechen, wurde sie entlassen. Sie spricht gegenüber der Zeitung „the telegraph“ davon, dass nun alle ihre Kolleginnen eingeschüchtert seien und sich nicht mehr trauten, Konflikte mit islamischen Kollegen anzusprechen. Sie sagt:

Ich wurde gefeuert auf der Basis substanzloser Beschwerden. Jetzt gibt es eine große Angst unter meinen Kollegen, dass ihnen dasselbe passieren könnte, falls Muslime sie auf dem Kieker haben.
Ich dachte, dies wäre ein christliches Land, aber das Gesetz scheint auf der Seite der Muslime zu stehen.

Frau Hallawi berichtet, dass es im multireligiösen und multiethnischen Mitarbeiterstab ihres Geschäftes im Terminal 3 nie zu irgendwelchen Spannungen dieser Art gekommen sei und ihr das Arbeiten immer Freude gemacht habe. Erst als immer mehr muslimische Mitarbeiter/-innen fundamentalislamische Ansichten zu äußern begannen, wurde die Arbeitsatmosphäre für Nichtmuslime problematisch. Die Muslime begannen damit, sich über Jesus lustig zu machen, christliche Mitarbeiter wegen ihrer Kreuzanhänger zu verspotten und sogar physisch zu belästigen oder ihnen täglich schadenfroh darüber ungefragt Auskunft zu erteilen, dass sie als Nichtmuslime „in die Hölle“ kämen. Im Geschäft wurde schließlich offen für den Islam geworben, es wurden ohne Genehmigung islamische Werbe-Flugblätter verteilt und Frau Hallawi sollte sogar dazu gezwungen werden, einen ihr ungefragt von einem Kollegen überreichten Koran zu lesen. Eine Freundin von Frau Hallawi wurde sogar derart belästigt, dass sie in Tränen aufgelöst bei ihr Schutz suchte.

Großbritannien

Nachdem ein weiterer derartiger Belästigungsversuch zu einer hitzigen Diskussion geführt hatte, beschwerten sich fünf Muslime beim Manager des „World-Duty-Free“-Markts in Heathrow, Mr. David Tunnicliffe, über Nohad Hallawi wegen ihrer angeblich anti-islamischen Ansichten. Sie wurde daraufhin ohne Anhörung sofort suspendiert. Nach einem Gespräch mit Tunnicliffe im Juli, in dem sie ihre Sicht der Dinge darzustellen versuchte. Nach wenigen Tagen bekam sie dann einen Brief, in dem ihr Flughafenpass eingezogen und dies durch ihr „unakzeptables“ Verhalten erklärt wurde. Nach dem Einzug des Passes kündigte ihr Arbeitgeber den Arbeitsvertrag, da Frau Hallawi nicht mehr am gewünschten Einsatzort arbeiten konnte.

Eine Petition, die 28 ehemalige (auch muslimische !) Kollegen unterschrieben haben, wurde der „World-Duty-Free“-Markt aufgefordert, Nohad Hallawis Pass zurückzugeben und für ihre Wiedereinstellung zu sorgen. Dieser kam dem aber nicht nach.  Das britische Christian Legal Center wird die Angelegenheit beobachten.

Dieses Verfahren kommt zu einem Zeitpunkt, wo sich auch ein jüdischer Geschäftsmann, der 41-jährige Hypothekenmakler Arieh Zucker, sich öffentlich über das Verhalten der Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen-Zoll von London-Heathrow beschwert hatte. Er sagte aus, er sei regelmässig zu Ganzkörper-Untersuchungen aus der Reihe geholt worden, vornehmlich von Mitarbeitern mit eindeutig islamischen Namen. Er droht damit, den Flughafen zu verklagen, weil er während dieser Durchsuchungen „wie ein Krimineller“ behandelt worden sei.

Die Frage, inwiefern Christen, die ihren Glauben nicht verleugnen, in Großbritannien mittlerweile gesellschaftliche Nachteile zu erwarten haben, stellt sich auch in dem bereits hier im Blog behandelten Fall des Arztes Dr. Richard Scott, der beweist, dass es mit der Gleichheit vor dem Gesetz im Land der „Queen“ wohl nicht so gut bestellt ist. Zumindest nicht, wenn man Christ ist und daraus kein Geheimnis macht.

Natürlich sind die hier beschriebenen Fälle noch keine Christenverfolgung. Man kann sie eher unter der Überschrift „Christendiskriminierung“ abbuchen. Aber das eine kommt zumeist vor dem anderen. Also: Wehret den Anfängen ! 

BITTE BETEN SIE DAFÜR, DASS JURISTISCHE PRINZIPIEN WIE DIE GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ UND DAS „IN DUBIO PRO REO“ IN GROSSBRITANNIEN AUCH FÜR CHRISTEN WIEDER GÜLTIGKEIT ERHALTEN.

(Quelle: „the telegraph“ vom 28. November 2011)

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4 Gedanken zu “England: christliche Angestellte entlassen, nachdem sie massiv gemobbt worden war

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