Hamburg: Lichterkette für Nadarkhani war ein Erfolg

Wir hatten mehrfach auf den Termin hingewiesen: am Samstag, den 26. November 2011, hatte eine Koalition aus Internationaler Gesellschaft für Menschenrechte und Evangelischer Allianz zu einer Lichterkette aufgerufen.

Diese sollte auf das Schicksal des iranischen Hauskirchenleiters Pastor Youcef Nadarkhani  hinweisen, der seit Monaten im Gefängnis sitzt und auf seine Hinrichtung wartet. Kein regelmässiger Leser dieses Blogs wird wohl nicht wissen, wer dieser großartige Dulder ist.

Wie Teilnehmer der Lichterkette berichten, wurden am Rande der in der Hamburger Mönckebergstrasse abgehaltenen Mahnwache exakt 822 Unterschriften für eine IGfM-Petition zu Youcef Nadarkhanis Gunsten gesammelt. Auf Youtube ist ein kurzes Video dazu erschienen, wo man sich einen eigenen Eindruck machen kann.

Die Veranstalter hatten in den vergangenen Wochen bereits regelmässige Mahnwachen zu Gunsten des standhaften Gottesmannes vor dem iranischen Konsulat in der Hansestadt abgehalten. Es wäre wünschenswert, noch mehr derartige Veranstaltungen in ganz Deutschland zu sehen. Wer noch andere Veranstaltungen zu Gunsten verfolgter Christen abhält, kann sich unter der bekannten e-mail: stefanus1@gmx.de melden und mich auf dem Laufenden halten. In diesem Blog berichten wir gerne über vorbildliches Engagement.

In diesem Zusammenhang muss ich noch erwähnen: Bitte vergessen Sie nicht den Aktionstag der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ in Wien am 05. Dezember 2011 ! Wer dabeisein kann, den bitte ich von Herzen, sich daran zu beteiligen.

BITTE BETEN SIE DAFÜR, DASS SICH IN DEUTSCHLAND, VOR ALLEM IN DEN KIRCHEN, MEHR MENSCHEN FINDEN, DIE  SICH MIT VERFOLGTEN CHRISTEN SOLIDARISIEREN.

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Ein Gedanke zu “Hamburg: Lichterkette für Nadarkhani war ein Erfolg

  1. Da kommt in mir ein wenig der „Lokalpatriot“ hoch, der sich in Grund und Boden schämt, dass wir in Berlin solch eine Aktion oder eine Mahnwache vor der iranischen Botschaft bisher nicht hinbekommen haben.
    Mein tiefempfundener Respekt nach Hamburg an die Alster. Ihr seid eine echte Inspiration für mich hier. Bitte betet doch mal dafür, dass sich auch in der deutschen Hauptstadt eine Koalition von Kirchen, NGOs und Menschenrechtlern findet, die diese Anliegen aufgreift und für Menschen wie Gao Zhisheng, Youcef Nadarkhani, Ilmurad Nurliev, o. ä. Partei ergreift. Es ist langsam peinlich, wie uns Hamburg, Wien, Hannover oder sogar Winnenden den Rang ablaufen, wenn es um das Gedenken der unterdrückten Christen geht.
    Ich appelliere an alle Berliner Leser: meldet euch, damit wir so etwas auch hinbekommen. Aus einfachen Anfängen ist schon oft eine gewaltige Bewegung geworden !

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