Pakistan: erste „Megakirche“ eröffnet

Aus Pakistan kommen sonst eher deprimierende Nachrichten von Christendiskriminierung, antichristlicher Gewalt und Morden an Gläubigen. Damit mir niemand vorwirft, nur schlechte Nachrichten zu verbreiten, kommt hier etwas Gutes:

Pakistan

Im pakistanischen Karachi, Provinz Sindh, wurde am 09. November 2011 die erste „Megakirche“ eingeweiht. Im Stadtteil Akhtar konnte das katholische Gotteshaus, das ca. 5.000 Gläubigen einen Platz zur Anbetung Gottes bietet, seiner Bestimmung übergeben werden. Was im seit Jahrzehnten gegenüber Christen immer feindlicher werdenden Pakistan jedoch verwundert, ist die Tatsache, dass die Errichtung der  „St. Petri-Kirche“ ohne größeren Widerstand von Seiten der Bevölkerung und durch die lokalen Behörden erfolgen konnte, wie die Erzdiözese Karachi bekanntgab.

Für die Einweihungsfeier wurde (aus Sicherheitsgründen) die Hauptstraße des angrenzenden Stadtteils geschlossen. Der Erzbischof, Evarist Pinto, erschien zur Einweihung in einer geschmückten Kutsche. Begeisterte Christen warfen Rosenblätter auf seinen Weg. Klingt kitschig ? Möglicherweise in Niederbayern oder Köln. In Karachi ist die fast ungestörte Widmung des Gotteshauses eine Art kleines „Wunder“. Sogar die angrenzenden Geschäfte der Einkaufsstraßen fahren freiwillig während der Messen in St. Petri ihren Geräuschpegel aus Respekt vor der religiösen Handlung herunter.

Die Kirche ist auch ein Zeichen des Glaubens und der Hoffnung. Selbst die Erzdiözese war sich nicht sicher, ob der Bau erfolgreich sein würde, aber Christen im In- und Ausland spendeten großzügig für das Projekt, das nun Wirklichkeit geworden ist. Die Christen der Diözese gaben 25 % der Baukosten und erreichten dabei oft die individuelle, finanzielle Schmerzgrenze. Der Geistliche Pater Mario Rodrigues erzählt, dass angesichts der bitteren Armut vieler Gläubiger deren Spenden aus Respekt vor deren Situation zunächst nicht angenommen wurden. Aber auf Drängen der Christen selbst, die ausdrücklich für das Projekt etwas Geld beiseitegelegt hatten,  wurden viele Gelder dennoch akzeptiert.

Im Gebäude befindet sich außerdem eine gläserne Kapelle, die allen Anbetern rund um die Uhr offensteht. Dies ist für Pakistan einzigartig. In Pakistan leben ca. eine Million Katholiken, das sind ca. 1/3 aller pakistanischen Christen. Erzbischof Pinto sieht in der Einweihung des Gotteshauses sogar ein Zeichen des Wachstums der Kirche als solcher im Land.

BITTE BETEN SIE WEITERHIN FÜR DIE CHRISTEN IN PAKISTAN. IHRE SITUATION IST OFTMALS VON SCHIER UNAUSSPRECHLICHEM LEID GEPRÄGT, DESHALB BRAUCHT DER GLAUBE NOCH MEHR GUTE ZEICHEN WIE DAS IM ARTIKEL BESCHRIEBENE.

(Quelle: „the christian post“ vom 22. November 2011)

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