Nahost: Russischer Patriarch spricht von „Christianophobie“

Der Russisch-Orthodoxe Patriarch Kyrill besuchte vom 12. – 15. November 2011 den Libanon und Syrien, um sich ein Bild der Lage christlicher Kirchen im Nahen Osten zu machen. 

Patriarch Kyrill

Er führte dabei Gespräche mit Politikern und Kirchenvertretern, denen er erfreulich offen ins Gewissen redete. Im Libanon führte er einen Dialog mit Präsident Michel Süleiman. Er sprach dabei die fragile Situation christlicher Minderheiten in den Ländern der „Arabellion“ ebenso an, wie die Notwendigkeit, den politischen Wandel friedlich herbeizuführen.

Der Patriarch wird folgendermaßen zitiert:

Wir sind sehr besorgt über die Stellung der Christen in Ägypten, Libyen und dem Irak, während wir gleichzeitig ein radikales Ansteigen der Christianophobie in anderen Ländern sehen.

In Syriens Hauptstadt Damaskus, wo der Patriarch unter anderem auch den Präsidenten Assad traf,wies er auf die Notwendigkeit des Dialoges hin, um den andauernden Protesten ein Ende zu setzen. Die russische Nachrichtenagentur „Ria-nowosti“ zitiert die Hoffnungen des Patriarchen wie folgt:

Möge Gott dieses Land vor religiösen Fehden hüten. Ich glaube daran, dass es nicht dazu kommt. Weil die gesamte Geschichte des Landes und seine tausendjährige Kultur das Fundament bilden, die die jetzige Kultur der Menschen und ihre nationale Würde prägen und damit auch die Fähigkeit, selbständig Probleme zu lösen, die vor ihnen stehen.

BITTE BETEN AUCH SIE FÜR DEN FRIEDEN IN SYRIEN UND DEM LIBANAON.

(Quelle: „ria-nowosti“ vom 13. November 2011 und „asia news“ vom 16. November 2011″)

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