Gebetstag für die verfolgten Christen – bitte machen Sie mit

Längst wissen Sie es, liebe Leser: am Sonntag rufen die Weltweite Evangelische Allianz und die christliche Hilfsorganisation „open doors“ zum weltweiten Gebetstag für die verfolgten Christen auf. 

MdB Erika Steinbach

MdB Erika Steinbach

Auch in der Politik ist die Botschaft angekommen. Der Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, Thomas Rachel, und die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erika Steinbach haben auf die Wichtigkeit des Anliegens des 13. November 2011 hingewiesen. Nun ist natürlich die Sache der Verfolgten keine parteipolitisch gebundene Sache. Sicher finden sich Anhänger und Mitglieder vieler Parteien am Sonntag im Gebet und Gedenken der Christen in Not zusammen, zumindest hoffe ich das.

Ich möchte Sie nun von dieser Stelle aus bitten, an diesem Tag selbst aktiv zu werden. Wie wäre es, wenn Sie in Ihrer Gemeinde einen Gebets- oder Gesprächszirkel für die verfolgten Christen bilden würden ? Man könnte sich regelmässig treffen, wie es die Zeit ermöglicht und sich über die Situation in einem Land, in einer Region oder die Lage eines Christen im Gefängnis informieren. Kontakt zu den Hilfswerken könnte aufgebaut werden und vielleicht auch einfach nur in der Gemeinde ein wenig Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie „günstig und einfach“ wir unseren Glauben leben können im Gegensatz zu anderen Christen in vielen Ländern.

Das alles ist ein Grund für große Dankbarkeit, aber auch eine Verantwortung, aktiv zu werden und zur Stimme der Verfolgten zu werden. Außerdem schärft die Beschäftigung mit der Verfolgung auch das Bewusstsein der Einheit des Leibes Christi. Wenn so unterschiedliche Christen wie die Kopten Ägyptens und die Hauskirchen Chinas unter Repressionen leiden, dann eint uns Nachfolger Christi doch vielleicht mehr, als uns manchmal bewusst ist, oder als wir von manchem Hirten vermittelt bekommen (siehe Artikel Hier).

Wie dem auch immer sei, eines können wir immer tun und darum bitte ich Sie, liebe Leser, von dieser Stelle aus noch einmal: Bitte beten Sie am Sonntag (vielleicht mit Freunden aus der Gemeinde, vielleicht mit Ihrem Gemeindeleiter/Ihrer Gemeindeleiterin) für Christen in Not und bitte hören Sie am folgenden Montag nicht wieder ein Jahr lang damit auf. Vielleicht finden einige von Ihnen auch die Kraft oder fühlen sich dazu gerufen, am kommenden Wochenende zu fasten für einen inhaftierten Christen.

Wenn Sie Initiativen solcher Art durchgeführt haben oder planen, dann teilen Sie es mir doch bitte unter der bekannten e-mail-Adresse

stefanus1@gmx.de

mit. Ich berichte gerne über die deutschlandweiten (ja, auch die Schweiz und Österreich sind herzlich eingeladen, sich zu melden 🙂 ) Impulse, die auch als Vorbilder für unentschiedene Christen dienen können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen, restlichen St. Martinstag und verbleibe

Ihr

Martin Clemens Kurz

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