Iran: gefährlicher Druck auf Pastor Nadarkhani !

Wie aus dem Iran bekannt wird, sollen die Autoritäten in den letzten Tagen weiterhin mit größter Mühe versucht haben, den inhaftierten Pastor Youcef Nadarkhani zur Konversion zum Islam zu drängen. 

Iran

Das mag auf den ersten Blick nicht so übel klingen, aber dahinter steht vermutlich ein übler Plan, um dem Hauskirchenleiter eine Falle zu stellen und ihn dann hinrichten zu können. Auch die von muslimischen Aktivisten in allen Ländern immer so gerne zitierte Aussage „es gibt keinen Zwang im Glauben“, die angeblich die islamische Toleranz begründen soll, wird durch diese Aktivitäten ad absurdum geführt.

Die Gefängnisleitung in Rasht habe Nadarkhani Schriften über den Islam zugestellt und ihn dazu aufgefordert, später dazu Stellung zu nehmen. Dahinter vermuten Beobachter wie der Sprecher der „Internationalen, Christlichen Botschaft“ in Jerusalem, David Parsons,  eine Falle. Er behauptet, dass es nach Scharia-Rechtsprechung mindestens drei Versuche zur Konversion eines „Ungläubigen“ geben muss, bevor es Muslimen freistehe, diesen zu töten. Diese jüngsten Versuche sieht er in Verbindung mit diesen Regelungen.

Youcef und Fatimah

Andere halten die Ankündigung, Nadarkhanis Stellungnahmen zu den Schriften des Islam hören zu wollen, für eine andere Art von Gefahr. Sollte der 34-jährige Hauskirchenleiter und zweifache Vater nämlich missverständliche Äußerungen zum Islam oder dessen „Propheten“ abgeben, dann hätten seine Ankläger neues „Material“ für neue Anklagen gegen ihn. Da würde dann vermutlich so etwas die die aus Pakistan unliebsam bekannte „Blasphemie“ zum Tragen kommen, die es im iranischen Strafrecht zwar (NOCH !) gar nicht gibt, auf den zu internationaler Bekanntheit gelangten Pastor aber sicher dennoch angewandt werden würde.

Wie wir sehen, sind rechtsstaatliche Verhältnisse unter diesen Bedingungen der „Islamischen Republik“ nicht denkbar und können nicht hergestellt werden. Bruder Youcef lebt in einem Alptraum-Land, wo Christen sich nichts mehr sicher seien können. Ihrer Habe, ihrer Familie, ihrer Freiheit oder ihres Lebens.

Noch einmal möchte ich erwähnen, dass in Hamburg an zwei Freitagen Mahnwachen zu Gunsten Nadarkhanis vor dem iranischen Konsulat stattfinden.
MEHR FINDEN SIE HIER.

Wer etwas ähnliches auch vor der iranischen Botschaft in Berlin durchführen will, den bitte ich um Information unter der bekannten e-mail: stefanus1@gmx.de.

AM KOMMENDEN SONNTAG IST DER INTERNATIONALE GEBETSTAG FÜR DIE VERFOLGTEN CHRISTEN. ICH BITTE SIE DARUM, IN IHREN GEMEINDEN FÜR YOUCEF NADARKHANIS UND ALLER ANDEREN, UM UNSERES GLAUBENS WILLEN INHAFTIERTEN, ZU GEDENKEN !

(Quelle: „the Jerusalem Post“ vom 07. November 2011)

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