Irak: „Gnade“ – Baptistisches Kulturzentrum kann errichtet werden

In der nordirakischen, kurdischen Provinz Dohuk wird auf zwei „acres“ Land ein christliches Kulturhaus entstehen.

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Wir erinnern uns: vor dem immer größer werdenden, gewalttätigen Druck auf die Christen im Süden und dem Zentrum Iraks flohen in den vergangenen Jahren viele von ihnen in den kurdischen Norden. Dort wurden sie zwar ebenfalls ausgegrenzt und von Kriminellen und Fanatikern angegriffen, konnten aber in bestimmten Regionen durch die „Zusammensiedlung“ sich gegenseitig einen gewissen Schutz angedeihen lassen.

Nun wird im Ort Simele am Bau eines christlichen Zentrums gearbeitet, das auf zwei von der Regionalregierung zur Verfügung gestellten „acres (4047 m²)“ Land errichtet werden wird und „Baptistisches Kulturzentrum Gnade“ heißen soll. Dort sollen eine Kirche, ein Priesterseminar, eine Klinik und eine Schule entstehen.

Der stellvertretende Gouverneur von Dohuk, Gurgis Shlaymun, der selbst ein assyrischer Christ ist, nahm an der Grundsteinlegung Ende September 2011 teil und äußerte sich auch über die spirituelle Bedeutung dieser Tat:

Jesus sagte, „lasst euer Licht scheinen, damit die Leute es sehen und den Vater im Himmel preisen“. In diesem Sinne verstehen wir, dass diese Projekt von Gott ist.

Bei dieser Zeremonie waren ca. 100 Offizielle anwesend, darunter auch ein Geistlicher, der die anstehende Arbeit segnete. Für den Ort Simele ist dies eine Art „Neuanfang“, nachdem bereits im 19. Jahrhundert Christenmassaker dort stattfanden und auch 1933 dort von der neuen, irakischen Regierung wieder Christenpogrome durchgeführt worden waren. Damals waren mindestens 3.000 Christen ermordet worden.

Auf dem Gelände sollen ein zwei- und vierstöckiges Gebäude errichtet werden. Die Kinder- und Frauenklinik soll als erstes fertiggestellt werden. Die später zu errichtende Schule soll auf den Prinzipien „Freundlichkeit, Respekt, Menschenrechten, … Gleichheit und friedlicher Koexistenz aller Völker“ basieren.

BITTE SCHLIESSEN SIE DIESES PROJEKT IN IHRE GEBETE EIN. IN EINEM LAND, WO CHRISTEN ALS FREIWILD GELTEN, DAS KEINERLEI RECHTE BEANSPRUCHEN DARF, STELLT ES EINEN LEUCHTTURM DER HOFFNUNG DAR.

(Quelle: „barnabas fund“ vom 24. Oktober 2011)

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