Iran/Deutschland: Fall Nadarkhani zieht noch immer Kreise !

Der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 19. Oktober 2011 einen Aufruf verabschiedet, wonach der unter der Drohung eines Todesurteils stehende, iranische Pastor Youcef Nadarkhani umgehend freigelassen werden soll.

Iran

In der einstimmig verabschiedeten Erklärung wird betont, dass das iranische Regime durch das ausgesprochene Todesurteil gegen Nadarkhani wegen „Abfalls vom Islam“  das Menschenrecht auf Religionsfreiheit sowie selbst eingegangene völkerrechtliche Verpflichtungen und die eigene Verfassung verletze. Die christliche Nachrichtenagentur „idea.de“ schreibt hierzu:

Der Ausschuss verlange deshalb die umgehende Aufhebung der Todesstrafe und die Freilassung Nadarkhanis. Der Fall des 35-jährigen Leiters einer 400 Mitglieder zählenden christlichen Untergrundgemeinde hat eine Welle internationaler Proteste ausgelöst; unter anderem kamen sie vom Europäischen Rat, der Bundesregierung, dem britischen Außenminister William Hague, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und dem geistlichen Oberhaupt der Anglikaner, Erzbischof Rowan Williams (London). Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mit Sitz in Frankfurt am Main hatte binnen kurzer Zeit 11.000 Unterschriften für Nadarkhanis Freilassung gesammelt. Auch amnesty international setzt sich für ihn ein.

Die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGfM) warnt weiterhin vor  den Konsequenzen, die eine Bestätigung und Vollstreckung des Todesurteils gegen Nadarkhani für die Christen im Iran hätte. Die faktische Hinrichtung eines Christen wegen „Apostasie“ wäre eine massive Grenzüberschreitung, die es den Iranern zukünftig erleichtern würde, weitere Konvertiten-Christen zu töten.

Am Freitag, den 28. Oktober 2011, wird eine Mahnwache vor dem Iranischen Konsulat in Hamburg (Bebelallee 18, Nähe U-Bhf. „Lattenkamp“) stattfinden. Von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr soll dort des Inhaftierten gedacht und für seine Freilassung Stellung bezogen werden. Ich bitte alle, die dies möglich machen können, dabeizusein und zu zeigen, dass Solidarität mit Verfolgten eben keinen Halt vor Christen macht. Schon gar nicht vor Christen in islamischen Ländern, wo ihr Leben tatsächlich weniger wert ist, als das von Muslimen. Es ist geplant, weitere Mahnwachen abzuhalten !

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE BRUDER YOUCEF, DIE INITIATIVEN ZU SEINER UNTERSTÜTZUNG UND DIE MAHNWACHEN IN HAMBURG MIT GEBET UND (AN-)TEILNAHME.

(Quelle: „idea.de“ vom 20. Oktober 2011)

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s