Pakistan: Christin nach versuchter Vergewaltigung ermordet

Die Situation der christlichen Minderheit in Pakistan ist ja bekanntermaßen seit Jahren dabei, sich zu verschlimmern. Nun wird ein weiteres Verbrechen aus Karachi berichtet.

Pakistan

Nicht einmal zehn Prozent aller Pakistanis sind Christen. Wie in islamischen Ländern üblich, wird ihnen dort die Gleichberechtigung verweigert und sie gelten als Bürger zweiter Klasse, die in bestimmten Regionen sogar geradezu „vogelfrei“ sind. Mit anderen Worten: an ihnen dürfen Muslime jede Art von Verbrechen verüben, ohne befürchten zu müssen, jemals strafrechtlich dafür belangt zu werden.

Besonders christliche Frauen gelten als jederzeit verfügbare Sexualobjekte muslimischer Männer, die immerhin gelegentlich „pro forma“ versuchen, ihre Vergewaltigungsopfer dann auch zu heiraten, falls diese zum Islam konvertieren. Derartige Fälle wurden auch bereits hier im Blog des BGVK dokumentiert. Viele Opfer schämen sich erwartungsgemäss dermaßen, dass die Mehrzahl derartiger Fälle wohl erst gar nicht zur Anzeige kommt, zumal auch kaum damit zu rechnen ist, dass ein Muslim wegen der Vergewaltigung einer „Ungläubigen“ jemals zu einer relevanten Strafe verurteilt werden wird.

Nun wurde aus der südpakistanischen Hafenstadt Karachi folgende Geschichte bekannt: in einer Bekleidungsfabrik im Korangi-Industriedistrikt der Stadt wurde die christliche Reinigungskraft, Zübaida Bibi, 35, vierfache Mutter, während ihrer Schicht am 12. Oktober 2011 getötet. Der Arbeiter Mohammed Asif hatte sie auf in die Waschräume verfolgt, die sie regelmässig während der Arbeitszeit zu reinigen hatte. Dort versuchte er, Zübaida zu vergewaltigen, woraufhin sie sich wehrte und versuchte, Hilfe herbeizurufen. Daraufhin schnitt ihr Mohammed Asif mit einem Dolch, den er „zufälligerweise“ bei sich führte, die Kehle durch. Zübaida Bibi hinterlässt ihren Ehemann, Younas und ihre beiden Töchter Arifa und Urusa, sowie die Söhne Shahzaib und Aurengzaib.

Die Unternehmensleitung rief im Anschluss an den Mord die Polizei, welche auch tatsächlich den Täter festnahm und eine Anzeige gegen ihn entgegennahm, was auch laut Nationenbericht der Hilfsorganisation „open doors“ eher selten vorkommt. Jedoch läuft auch in diesem Fall bereits wieder die „Entschuldigungs-Maschinerie“ an. Die Polizei behauptet entgegen den Tatsachen, dass es schon seit Längerem Unstimmigkeiten zwischen Zübaida Bibi und Mohammed Asif gegeben habe. Ihr Mann Younas bestreitet dies jedoch nachdrücklich.

Der Witwer wird im Gespräch mit pakistanischen Menschenrechtlern folgendermaßen zitiert:

Ich will Gerechtigkeit. Er konnte das tun, weil wir arme Leute sind, ohne ausreichende Geldmittel. Meine Frau war eine unschuldige und anständige Frau. Sie arbeitete hart für unsere Kinder.

Es scheint, als ob die Welle sexueller und anderer Gewalt gegen Christen in Pakistan immer mehr zunimmt, je öfter ein Täter unbestraft bleibt.

BITTE BETEN SIE DAFÜR, DASS AUCH IN PAKISTAN RECHTSSTAATLICHE VERHÄLTNISS GÜLTIGKEIT BEKOMMEN. BITTEN SIE UNSEREN VATER IM HIMMEL AUCH UM VERSORGUNG UND TROST FÜR YOUNAS MASIH UND SEINE KINDER ! WENN SIE RICHTIG GROSSES GOTTVERTRAUEN HABEN, BITTEN SIE GOTT AUCH DARUM, DASS SICH DIE STIMMUNG IM LANDE, DIE CHRISTEN IM NAMEN DES ISLAM DISKRIMINIERT, SICH ÄNDERT.

(Quelle: „Pakistan christian post“ vom 18. Oktober 2011)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s