Saudi-Arabien: Christendiskriminierung skurril !

In Saudi-Arabien, dem wohl rigidesten, sunnitisch-islamischen Regime weltweit, wurde am Freitag, den 07. Oktober 2011, der kolumbianische Fußballprofi Juan Pablo Pino verhaftet.

Juan Pablo Pino

Warum wohl ? Hatte er „Blasphemische Äußerungen“ gegen den „Propheten“ Mohammed geäußert ? In der Öffentlichkeit ein Schweine-Schnitzel gegessen oder einen „Nicht-Halal“-Cheeseburger im Restaurant verlangt ? Nein, sein „Vergehen“ bestand darin, dass er ein Tattoo öffentlich sichtbar trug. Ein Tattoo, welches das Haupt Christi darstellt.

Nun ist in allen streng islamischen Ländern allein die Zugehörigkeit zu einer anderen Glaubensgemeinschaft als dem Islam bereits ein mehr oder minder offener Affront, der aber gelegentlich „toleriert“ wird, wenn der „Ungläubige“ etwas sehr Wertvolles zur Wirtschaftsentwicklung des entsprechenden Landes beizutragen hat. Nur dürfen eben Symbole dieser anderen Religionen nicht offen gezeigt werden, damit sich kein Muslim „beleidigt“ fühlen kann.

Es wäre z. Bsp. undenkbar in Ländern wie dem Iran oder Pakistan auf der Straße ein T-shirt mit einem Kreuzsymbol zu tragen, ohne dass man mit einer öffentlichen Prügel- und Steinigungsaktion rechnen müsste. Den Vogel schiesst aber mit unschöner Regelmässigkeit das Königreich Saudi-Arabien ab, wo allein der Besitz einer Bibel für Ausländer mit Ausweisung für Inländer mit Peitschenhieben enden kann.

In diesem Zusammenhang wurde nun bekannt, dass der Fußballprofi Juan Pablo Pino, der für den Klub „An-Nasr“ spielt, in einem Einkaufszentrum der Hauptstadt Riad festgenommen wurde, als er mit seiner Frau shoppen war. Die „Religionspolizei“ (sic !) Saudi-Arabiens war darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Sportler ein ärmelloses Hemd trug, das eine Tättowierung des Hauptes Christi auf dessen linker Schulter offenlegte. Passanten hatten sich darüber echauffiert und die Gedankenpolizei Polizei für „die Förderung der Tugend und das Verhindern der Sünde“ alarmiert.

Pino wurde zu einer Polizeistation gebracht. Dort riefen die Sittenwächter dann den Clubvorstand von „An-Nasr“ (Sieg) an und übergaben kurze Zeit später den „Ungläubigen“ in die Hände eines Klubvertreters. Im Anschluss daran wurde der Profi dazu gezwungen, ein statement abzugeben, in dem er „tiefe Trauer“ über den Vorfall ausdrückte und schrieb, er habe „die Gesetze des Landes“ nicht verletzten wollen. Stattdessen wäre er auf dem Weg gewesen, seiner Frau „angemessene Kleidung“ zu kaufen, mit der sie sich auch außerhalb des Hauses „dezent“ kleiden könne, um nicht aufzufallen.

Seine Frau jedoch scheint die Demutsgesten nicht zu teilen. Hinter den Kulissen wurde bekannt, dass sie sich bei Bekannten beschwert habe und das Land verlassen wolle, nachdem sich ihr Mann bei ihr beschwert habe er könne „sich vor dem Spiel nicht einmal bekreuzigen, weil…“ er „sonst getötet werden würde.“

Wie auch immer genau die Familienverhältnisse der Pinos sein mögen, eines wird jedenfalls deutlich: Saudi-Arabien ist offensichtlich kein Mutterland religiöser Toleranz. Dem Verhalten der dortigen Behörden würde es entsprechen, wenn der deutsche Nationalspieler Mesut Ösil, der lieber Koransuren während des Abspielens der deutschen Nationalhymne zitiert, als den Text mitzusingen, für jeden derartigen Auftritt sagen wir mal …. 50 Peitschenhiebe erhielte. Das wäre barbarisch und widerlich. Nun drehen sie das mal um…

BITTE BETEN SIE FÜR EIN NEUES DENKEN UND FÜHLEN AUCH IN SAUDI – ARABIEN. BITTEN SIE DEN HIMMLISCHEN VATER  UM EINE MÄCHTIGE WELLE DER ERWECKUNG UNTER DEN MUSLIMEN DER ARABISCHEN HALBINSEL.

(Quelle: „asianews.it“ vom 11. Oktober 2011)

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