Updates: Behrouz Sadegh-Khanjani und Zhang Rongliang

Immer wieder erreichen mich Anfragen zu den Schicksalen bestimmter Christen, auf die hier im BGVK-Blog eingegangen wurde. Dazu gibt es grundsätzlich das ein oder andere zu sagen. Ausserdem gibt es Neuigkeiten zu zwei hier besonders früh (Januar 2011) vorgestellten Opfern der Verfolgung.

Zunächst einmal das „allgemeine“ Wort vorweg: bitte seien Sie alle versichert, dass ich, sobald mir entscheidende Nachrichten über einen der hier im Blog erwähnten Christen bekannt werden, diese auch hier veröffentlichen werde. Manchmal nur als „kleines“ update in einem älteren Artikel über die entsprechende Person, manchmal auch als eigenen Artikel oder Sammelartikel, wenn mehrere Details bekanntwerden. Ich bitte in diesem Zusammenhang auch alle Leser, mir bitte neue Erkenntnisse über die betreffenden Christen mitzuteilen, da auch ich meine „Augen und Ohren“ nicht überall haben kann und mir gelegentlich sicher auch mal ein wichtiges Detail entgeht.

Pastor Behrouz Sadegh-Khanjani

Erst vor kurzem, leider im Urlaub, erreichte mich die Nachricht von Pastor Behrouz Sadegh-Khanjani aus dem Iran, dass er zusammen mit vier anderen Christen inzwischen eine einjährige Haftstrafe antreten musste. Diese sog. „Shiras 5“ wurden am 06. September 2011 dazu aufgefordert sich „unmittelbar“ im Gefängnis zu melden, um eine einjährige Haftstrafe wegen „Verbrechens gegen die islamische Ordnung“ des Iran anzutreten, zu der sie bereits am 08. März 2011 verurteilt wurden. Die Namen der Mitchristen sind:

  1. Behrouz Sadegh-Khanjani,
  2. Mehdi Furutan,
  3. Mohammed Belyad,
  4. Parviz Khalaj und
  5. Nasly Belyad.

Eigentlich müssten sie die „Shiras 6“ heißen, weil Schwester Nasly im siebten Monat schwanger ist. Dem Regime in Teheran und dessen Handlangern ist das natürlich gleichgültig. Wer noch einmal unseren ursprünglichen Artikel über Pastor Behrouz lesen möchte, kann dies an dieser Stelle tun.

Pastor Zhang Rongliang

Pastor Zhang Rongliang aus China ist frei. Der schwer erkrankte Gottesmann wurde vor der kompletten Verbüßung seiner mehrjährigen Haftstrafe auf freien Fuss gesetzt. Das ist ein Beweis dafür, das Gebete manchmal Türen und Tore öffnen, die sonst verschlossen geblieben wären. Der seit Jahrzehnten engagierte Gottesmann aus der Hauskirchenbewegung „China für Christus“ war der Regierung ein notorischer Dorn im Auge. Er verbüsste mehrere Haftstrafen und ruinierte dabei seine Gesundheit. Er erlitt im Gefängnis einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Außerdem leidet er an Bluthochdruck und Diabetes. In chinesischen Straflagern ist die medizinische Versorgung nicht zum Besten bestellt, das sei hier am Rande erwähnt. Der ursprüngliche Artikel unseres Blogs sei an dieser Stelle zur Einsicht genannt.

Soviel zu den Neuigkeiten, gut und schlecht.

BITTE HÖREN SIE NIE AUF, FÜR VERFOLGTE CHRISTEN ZU BETEN. DAS GEBET KOSTET NICHT VIEL, ES KANN TÜREN ÖFFNEN, DIE NUR GOTT SELBST SCHON GESEHEN HATTE UND ES SCHADET NIEMANDEM.

„Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.“ (Dietrich Bonhoeffer zugeschrieben)

(Quellen: „open doors“ und „present truth ministries“ vom 06. September 2011)

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