Pakistan: Christliche Krankenschwester zeigt Vergewaltigung an

Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass nicht die Tatsache, dass eine Christin in Pakistan vergewaltigt wurde an sich die Aufmerksamkeit der Medien erregt, sondern dass die Betroffene es tatsächlich „wagt“ in dem islamisch geprägten Land diese durch einen Muslim begangene Tat der Polizei anzuzeigen, rief die Medien auf den Plan.

Pakistan

Am Samstag, den 03. September 2011, hat die 27-jährige Krankenschwester Shaista Samuel in Lahore eine Anzeige wegen Entführung und Vergewaltigung gegen Ali Adnan, wie sie selbst ein Angestellter des Instituts für Medizinische Forschung in Lahore, und einen ungenannten, bewaffneten Komplizen gestellt. Sie stellt den Vorgang wie folgt dar:

Am 21. August 2011 wurde sie von Ali Adnan und einem bewaffneten Komplizen mit vorgehaltener Waffe von ihrem Arbeitsplatz entführt. Die Männer brachten sie zu einem Haus im Distrikt der Mitarbeiter der Wasser-Behörden von Lahore, wo Ali Adnan sie dann vergewaltigte, während sein Komplize den Vorgang filmte. Nach Aussagen des Opfers wollte der Mann so eine Konversion Samuels zum Islam via Erpressung mit dem peinlichen Video erzwingen und sie danach dann heiraten.

Nach Berichten von „Compass Direct“ sind Vergewaltigungen von Christinnen durch Muslime in Pakistan an der Tagesordnung, weil die Täter davon ausgingen, niemals strafrechtlich oder anderweitig belangt zu werden und straffrei davonzukommen. In dieser Hinsicht ist tatsächlich die Anzeige Shaista Samuels eine Besonderheit, da so immerhin die entfernte Möglichkeit besteht, dass die Täter mit irgendeiner Art von Konsequenz für ihre Handlungen rechnen müssen.

Was die Tat so widerlich macht und auch uns in Deutschland alarmieren sollte ist die Tatsache, dass Ali Adnan und Shaista Samuel jahrelang Kollegen waren, die „auf gutem Fuß“ miteinander standen und sich gut kannten. Sie sagte dazu:

Ich dachte, er wäre ein guter Freund, weil wir zusammen arbeiteten. Er besuchte mich oft zu Hause und war gut bekannt mit meiner Familie.

In letzter Zeit habe sich jedoch das Verhalten ihres Kollegen deutlich verändert. Er habe abfällig über „unverschleierte“ Frauen gesprochen, das Christentum beleidigt und sei immer öfter schlecht gelaunt durch das Krankenhaus geschlendert. Wörtlich sagt Shaista Samuel heute:

Ganz unerwartet sagte er dann eines Tages zu mir, dass er mich möge und ich nun zum Islam konvertieren und ihn heiraten solle. Ich sagte ihm, dass ich ihn ihm immer einen guten Freund gesehen habe und dass eine Heirat unmöglich sei, da wir unterschiedlichen Religionen angehören.

Ab diesem Zeitpunkt begann Ali Adnan nun damit, sie am Arbeitsplatz zu belästigen und telefonisch zu terrorisieren. Er begann damit, sie am Arbeitsplatz physhisch zu bedrängen und schließlich brach er in ihr Haus ein und bedrohte die Familie Shaistas mit „Konsequenzen“, wenn sie die junge Frau nicht mit ihm „verheiraten würden“. Sie sagt dazu:

Er benahm sich wie ein Wahnsinniger. Er beschimpfte und verfluchte meine Familie und versuchte sogar, unser Haus anzuzünden.

Von nun an versuchte sie, ihm aus dem Weg zu gehen, aber am 21. August 2011 schließlich packte er sich beim Betreten des Krankenhauses von hinten, schubste sie auf dem Parkplatz zu seinem Auto, wo ein Mittäter ihr eine Pistole an den Kopf hielt und sie zum Einsteigen zwang.

Nach der Vergewaltigung erging es ihr wie vielen Opfern. Sie schämte sich, wollte niemandem von dem Geschehen erzählen und konnte ihrer eigenen Familie nicht mehr in die Augen sehen. Die „Entehrung“ wiegt schwer in Pakistan und der Täter wusste dies nur zu genau, denn zu dieser Zeit begann er damit, Shaista Samuel telefonisch zu erpressen. Zuerst forderte er wieder, sie solle zum Islam konvertieren und nur dann könne er ihre „Zurückweisung“ vielleicht vergeben. Dann drohte er damit, den Film ihren Eltern zeigen. In einer Gesellschaft, wo in Vergewaltigungsfällen eher dem Opfer, als dem Täter die Schuld gegeben wird (also in so ziemlich allen islamisch geprägten Gesellschaften), ist dies eine schwere Drohung.

Schließlich wollte Adnan sexuelle Gefälligkeiten von Shaista erzwingen, damit die Tat nicht öffentlich werde, aber die zwar traumatisierte, aber noch immer charakterstarke Frau widerstand all seinen Drohungen und Erpressungsversuchen. Schließlich drang Ali Adnan wieder in das Haus der Familie ein und zeigte den schockierten Eltern den Film. Er behauptete nun, Shaista „gehöre ihm jetzt“ und müsse mit ihm verheiratet werden. Nun hatte die Familie eine schwere Entscheidung zu treffen. Entweder den Erpressungen nachzugeben, aber die „Ehre“ der Familie zu bewahren, oder ihre Tochter der „Schande“ auszusetzen, wenn ihr Fall durch eine Anzeige öffentlich bekannt würde.

Sie fanden die Stärke, das letztere zu tun, aber dennoch hoffen sie nicht auf irdische Gerechtigkeit in Pakistan. Bis jetzt sind beide Täter z. Bsp. noch immer auf freiem Fuss, da sie nachdem die Anzeige gemacht war, untertauchten und ohnehin eine vorsorgliche „Vor-Haft“-Kaution für sie gestellt worden war. Offensichtlich ist das in Pakistan möglich. Statt also den Tätern zu Leibe zu rücken wurde jetzt Shaista Samuel zur Polizei bestellt und mit, wie sie sagt, „lächerlichen“ Fragen konfrontiert. Wie so oft soll hier wohl das Opfer zum Täter gemacht, oder ihr zumindest eine Mitschuld angehängt werden.

Auch am Arbeitsplatz fühlte sie von nun an die zweifelnden Blicke und verständnislosen Fragen der Kollegen auf sich gerichtet, weshalb sie bis auf weiteres unbezahlten Urlaub nahm. Eine Untersuchungskomission des Krankenhauses ist zwar mittlerweile eingerichtet, aber auch von hier erwartet sie nichts wirklich gutes zu erfahren, denn bisher haben die Mitglieder dieser Einrichtung sie noch nicht einmal persönlich zum Gespräch gebeten, um ihre Sicht der Fakten zu hören.

BITTE BETEN SIE FÜR SHAISTA SAMUEL UND IHRE FAMILIE. BITTEN SIE UNSEREN HIMMLISCHEN VATER UM SEIN ÜBERNATÜRLICHES EINGREIFEN IN DEN FALL, UM EINE SACHLICHE, STRAFRECHTLICHE AUFARBEITUNG DIESER WIDERLICHEN ANGELEGENHEIT UND UM STÄRKE FÜR DAS OPFER UND IHRE LIEBEN.

(Quelle: „compass direct news“ vom 08. September 2011)

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