das Schicksal von Konvertiten

Wer bisher dachte, nur in Ländern wie dem Iran oder Pakistan würden christliche Konvertiten, die früher Muslime waren, misshandelt, dem sei der Fall von Rifqa Bary nahegelegt.

Rifqa Bary

Der Fall, welcher im Jahre 2009 in den USA Aufsehen erregte, aber hierzulande weitgehend unbekannt ist, steht exemplarisch für die Dinge, die Menschen ebenso angedroht wie angetan werden, die Christus nachfolgen wollen und in unserem „freien“ Westen leben. Das schon aus dem siebten nachchristlichen Jahrhundert überlieferte Wort des „Propheten“ Mohammed „wer seine Religion (Anm. d. Autors: in diesem Kontext ist IMMER der Islam gemeint) wechselt, dem schlagt den Kopf ab“ dient dabei vielfach als Grundlage der Misshandlungen, da es in allen wesentlichen Hadithensammlungen zitiert wird und somit Grundlage des islamischen Rechts, der „Scharia“ wurde. Außerdem enthält bereits die Koransure 8, Vers 55 die Bewertung von Nichtmuslimen als „schlimmer als das Vieh“.

Rifqa Bary zog als Kind mit ihren Eltern, Mohammed und Aischa Bary, aus Sri Lanka in die USA. Hauptsächlich deshalb, weil sie eine erfolgversprechende, medizinische Versorgung für Rifqas Augenkrankheit suchten. Rifqa hat zwei Brüder, Rajaa und Rilvan, mit denen sie gemeinsam in Columbus, Ohio aufwuchs und zur Schule ging. Allen vorliegenden Informationen nach, nahm sie dort an allen, schulischen Aktivitäten teil und war eine gute, aber unauffällige Schülern.

Nun tun Teenager gerne Dinge, um ihre Eltern zu provozieren. In diesem Zusammenhang ist Rifqa Barys Konversion vom Islam zum Christentum im Alter von 13 erst einmal natürlich kritisch zu hinterfragen. Auch die Konversionswelle im Iran seit 2009 wird von manchen Beobachtern eher als eine Art „politischer Protest“ gesehen, denn als echte Hinwendung zu Jesus Christus. Aber dennoch wendete sich die junge Migrantin 2005 dem Christentum zu, prüfte sich einige Zeit lang und wurde heimlich im Juli 2009 getauft. Sie wurde nun Mitglied der koreanischen Methodistenkirche von Columbus.

Kurze Zeit danach wurden ihre Eltern durch Bekannte aus dem „Islamischen Kulturzentrum Nur“ (berüchtigt für seine Kontakte zum radikalen, ägyptischen Muslimbruder Jussuf al-Karadawi) darauf aufmerksam gemacht, was sie getan hatte und nun begann ihr Martyrium, dem sie sich am Ende nur durch die Flucht aus dem Elternhaus entziehen konnte. Mehrmals kam sie nach Augenzeugenberichten mit Verletzungen zur Schule, die ihr ganz offensichtlich von der Familie beigebracht worden waren. Speziell auf Arme und Beine wurde sie geschlagen, ihr Vater zwang sie weiterhin, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen und wenn sie peinlich berührt den Kopf senken wollte, dann schlug er sie ins Gesicht, damit sie sich aufrichtete und ihre Schande allen präsentierte. Die Schule machte in diesem Zusammenhang auch keine gute Figur, da sie nicht, wie üblicherweise vorgeschrieben, diese Misshandlungen an das örtliche Jugendamt meldete. Wer da nicht Angst vor „interkulturellen Komplikationen“ ahnt… Das Widerliche am Fall Rifqa Bary ist vor allem, dass sie sich nach eigenen Angaben, ca. 20 Erwachsenen in ihrem persönlichen Umfeld anvertraute, die NICHTS zu ihrem Schutz oder ihrer Hilfe unternahmen !

Zu Hause in der Familie spielten sich dann Szenen wie die folgende ab, die Rifqa den Medien später zu Protokoll gab:

Mein Vater nahm mein Laptop, hob es hoch und wollte mich damit schlagen. Er sagte: „Wenn du diesen Jesus im Herzen hast, dann bist du für mich tot. Du bist nicht meine Tochter.“ Wenn ich darauf nicht antwortete, fuhr er fort: „Ich werde dich töten !“

Rifqa Bary floh daraufhin auf ihrem Elternhaus. Nachdem sich die islamische „Community“ durch die Mitteilung ihres „Apostatentums“ an ihre Eltern bereits eingemischt hatte, war Mohammed Bary mit beinahe automatischer Konsequenz dazu gezwungen, Rifqa zu töten, um die „Ehre“ der Familie zu bewahren. Rifqa wusste das und musste ihre Familie verlassen. Sie floh zu Pastor Blake Lorenz und seiner Frau Beverly nach Orlando, Florida, mit der sie ohnehin schon via Facebook in Verbindung gestanden hatte. Diese begingen dann den Fehler, die „entlaufene“ Jugendliche nicht umgehend den Jugendschutz-Behörden in Florida zu melden, aber dies hat für die Dramatik des Falles keine tiefere Bedeutung.

Über die nun anlaufenden, juristischen Prozesse in den USA, an denen die zwei Bundesstaaten Ohio und Florida ebenso beteiligt waren, wie Rifqa Bary als eine Partei und ihre Eltern als eine andere, will ich hier nicht weiter aufrollen. In letzter Konsequenz ist Rifqa mittlerweile volljährig und hat ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht für die USA, das mit einer Option für die volle Staatsbürgerschaft mit dem Erreichen des 23ten Lebensjahres verbunden ist. Sie hat mehrfach über die Medien von ihrem Fall gesprochen. Das Verhältnis zu ihren Eltern ist weiterhin angespannt.

Wen erinnern diese Ereignisse nicht fatal an den Fall Hatun Sürücü in Berlin ? Eine junge Frau, in Berlin geboren, wollte in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben führen. An sich Normalität. Aber nicht für eine islamische Familie. Ihr jüngster Bruder tötete sie 2005 unter Beihilfe seiner beiden älteren Brüder. Und Hatun war noch nicht einmal konvertiert oder hatte damit gedroht, dies zu tun. Warum ziehe ich diesen Vergleich heran ? Ganz einfach: Um zu belegen, dass Rifqas Ängste durchaus real waren ! Auch hier im freien „Westen“ können Menschen, die im Islam gefangen sind, kein selbstbestimmtes Leben führen. Vor allem Frauen wird dies verwehrt.

Möchte sonst noch jemand einwenden, dass es sich bei den Fällen Sürücü und Bary um Einzelfälle handelt ? Dann sei hier noch einmal an folgenden Artikel erinnert:

https://gebetskreis.wordpress.com/2011/08/12/uganda-vater-kerkert-tochter-nach-konversion-zum-christentum-ein/ 

Fazit: Wer es mit RELIGIONSFREIHEIT, dem SCHUTZ VON FRAUEN VOR GEWALT, dem JUGENDSCHUTZ und der freien RELIGIONSAUSÜBUNG Ernst nimmt, sollte sich gegen derartige Praktiken aussprechen und nicht aus falsch verstandener Rücksichtnahme gegenüber einer Weltreligion darüber schweigen. Wenn wir diese Dinge in unseren Ländern zulassen, verraten wir nicht nur das Evangelium, sondern auch unsere „weltlichen“ Werte, auf denen unsere Zivilisation beruht.

(Quellen: „wikipedia“ und „atlas shrugs.com“)

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Ein Gedanke zu “das Schicksal von Konvertiten

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