Pakistan: ehemaliges Entführungsopfer erhält Morddrohungen

Eine weitere junge Christin wurde in Pakistan verschleppt und zur Bekehrung zum Islam gezwungen. Dies teilt der Verein der pakistanischen Christen in Italien unlängst dem katholischen Fidesdienst mit.

Pakistan

Es handelt sich dabei um die 27-jährige Arifa Alfred aus Nawa Killi, die im Mai 2009 von einem muslimischen Mann namens Amjad entführt worden war.

Dabei halfen ihm wohl zwei Komplizinnen, mit denen er die Entführung sorgfältig geplant hatte. Es handelt sich dabei um zwei Freundinnen von Arifa: Lubna und Rebecca. Bei einem Besuch bei ihrer Freundin Rebecca servierte diese Arifa einen Tee, dem Betäubungsmittel beigemischt worden war.

Bewusstlos wurde die junge Frau von Amjad verschleppt. Als Arifa wieder zu Bewusstsein kam, befand sie sich bereits in der Wohnung ihres Entführers. Amjad erklärte ihr, sie sei zum Islam übergetreten und habe ihn geheiratet. Um dies zu belegen, zeigte er ihr eine gefälschte Urkunde. Arifa leugnete die eigene Bekehrung und erklärte, sie habe ihren Entführer nicht geheiratet, da sie selbst nicht bei Bewusstsein war.

Daraufhin versuchte Amjad das Mädchen durch psychische und physische Folter gefügig zu machen. Über zwei Jahre hinweg wurden ihr wiederholt Drogen verabreicht, sie wurde in die Wohnung eingeschlossen und misshandelt. Verschiedene Fluchtversuche Arifas blieben erfolglos.
Zuletzt schlug Amjad die jungen Frau am 1. August derart, dass er ihr innere Verletzungen zufügte. Am selben Tag war zum ersten Mal in zwei Jahren die Haustür nicht verschlossen. Trotz ihrer Verletzungen gelang ihr die Flucht. Sie ließ sich von einem Taxi zu einem staatlichen Krankenhaus bringen, wo sie versorgt wurde. Danach ging sie zu ihrem Bruder Adnan.

Die junge Frau erstattete Anzeige gegen Amjad, doch die Polizei hat bislang nichts unternommen, um den Schuldigen vor Gericht zu bringen. Vielmehr erklärte der zuständige Polizeibeamte, er freue sich, dass Arifa sich zum Islam bekehrt habe.

Derzeit befinden sich Arifa und ihre Angehörigen auf der Flucht, nachdem die junge Frau Morddrohungen von Amjad erhalten hat. Amjad behauptet weiterhin, Arifa sei Muslimin und seine Ehefrau. Arifa hingegen betont: „Ich bin Christin und ich habe immer an meinem christlichen Glauben festgehalten. Ich habe während meiner zweijährigen Gefangenschaft in meinem Herzen stets zu Jesus Christus und der Jungfrau Maria gebetet und bat sie um ihren Beistand, damit ich frei komme“.

BITTE BETEN SIE FÜR ARIFA UND IHRE FAMILIE. BETEN SIE AUCH DAFÜR, DASS DIE PAKISTANISCHEN SÜNDER VON IHREM SCHRECKLICHEN TUN (DEN ZWANGSKONVERSIONEN) ABLASSEN MÖGEN !

(Quelle: „fidesdienst“ vom 18. August 2011)

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Ein Gedanke zu “Pakistan: ehemaliges Entführungsopfer erhält Morddrohungen

  1. Wenn man denkt, man hat an Abscheulichkeiten alles schon einmal gehört oder gesehen, kommt immer, mit diabolischer Präzision, eine neue Nachricht aus der Welt der Christenverfolgung, die einem beim Lesen den Atem verschlägt und nach deren Durchsicht man um seine Fassung ringen muss.
    Unter Drogen gesetzt, entführt, in der Bewusstlosigkeit zwangskonvertiert, zwangsverheiratet (es bedarf nur wenig Fantasie, was wohl noch geschehen sein mag) und dann gefangengehalten wie ein Haustier. Das islamische Frauenbild, das durch dies Taten durchscheint, ist ganz offensichtlich hahnebüchen. Hoffentlich verstehen das all die jungen Frauen auch in unserem Lande, die ja gar so gern mit muslimischen Männern ausgehen und Beziehungen unterhalten. Was auch immer ihnen an Süßholz geraspelt und an Schmalz in die Ohren geblasen wird: im Kern ist die Frau für alle gläubigen Muslims zweitklassig. Die „ungläubigen“ Frauen umso mehr.
    Aber davon abgesehen, sprechen auch die Todesdrohungen, die dieser „Ehemann“ gegen seine angebliche Ehefrau jetzt ausstößt, wohl kaum für eine „Liebesheirat“, weshalb die Fakten, so wie sie Arifa mitteilte, plausibel und glaubwürdig werden. Schon wieder schlägt das widerliche Frauenbild der Muslime durch: eine „weggelaufene“ Frau muss durch Einschüchterungen und Morddrohungen wieder „an den heimischen Herd“ zurückgebracht werden. Die Frau ist halt dort des Mannes Eigentum und der gute Amjad fühlt sich jetzt um seinen Besitz bestohlen.
    Wenn wir dieses krude und rückwärtsgewandte Weltbild auch in unserem Land zur Norm erklären wollen (und das, nachdem Frauen jahrhundertelang um ihre Gleichberechtigung und Gleichbehandlung gekämpft haben !), dann müssen wir nur die „Scharia-Zonen“ von Berlin-Neukölln, Duisburg-Marxloh und Köln-Ehrenfeld auf die ganze Republik erweitern. Ich bin gespannt, wann die ersten Fälle von Zwangskonversionen hierzulande bekannt werden. Wenn wir die Mainstream-Medien als einzige Quelle nutzen, dann vermutlich niemals, aber das ist eine andere Geschichte.
    In jedem Falle spricht es Bände, dass die Polizei in Pakistan der Entführten auch noch zynisch zur Konversion gratuliert. Müssen wir mit einem solchen Land wirklich verbündet sein ? Verbündete gegen den Terror ? Ganz sicher nicht gegen den Terror, den Arifa und ihre Familie jetzt erlebt. Den bekämpft nämlich weder dort noch hier jemand. Traurig.

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