Pakistan: Christ am Nationalfeiertag bewusstlos geprügelt

Die „monokulturelle Gleichschaltung“ Pakistans treibt jetzt gefährliche Blüten für alle Nichtmuslime.

Ashfaq Munawr

Am pakistanischen Nationalfeiertag, der Nacht vom 13. auf den 14. August 2011, wollte der christliche Pakistani Ashfaq Munawr an den Feierlichkeiten an der „seaside“ von Karachi teilnehmen. Von einer sechsköpfigen Gruppe Unbekannter wurde er am Betreten des Geländes gehindert.

„Wer bist du“ fragten sie ihn und nachdem er sich nach einigem Hin und Her als Christ zu erkennen gab, sagten sie ihm: „Du kannst nicht unseren Nationalfeiertag begehen, du bist kein Muslim.“ Hier haben wir wieder das typische Symptom der simplifizierten Gesellschaft. In diesem Falle bedeuten die Aussagen der Angreifer Ashfaq Munawrs soviel wie: „Ein echte Pakistani ist Muslim. Alle Nichtmuslime können keine pakistanischen Patrioten sein.“

In jedem Falle wollten seine Angreifer den jungen Christen dazu zwingen, zum Islam zu konvertieren. Auf der Stelle: „Konvertiere zum Islam, dann kannst du an den Feierlichkeiten teilnehmen.“ Als Ashfaq das verweigerte, folgte die übliche Reaktion auf das Ablehnen der „Einladung zum Paradies /Islam“: Ashfaq Munawr wurde von seinen sechs Angreifern brutal unter Zuhilfenahme von Eisenstangen zusammengeprügelt und noch am Boden liegend getreten. Dabei wurden ihm, wie man jetzt weiß, beide Kiefer gebrochen. Als sie den jungen Christen für tot hielten, nachdem er bewusstlos geworden war, schossen die Täter mit Feuerwaffen in die Luft vor Freude (über den Nationalfeiertag vermutlich, vielleicht auch über den vermeintlich toten „Kafir“).

Zusätzlich machten sich die Angreifer auch noch über Ashfaqs Motorrad her, machten es mit Hilfe der schon erwähnten Eisenstangen unbenutzbar. All dies geschah in unmittelbarer Anwesenheit von Hunderten anderer Muslime. Man muss wohl sogar froh sein, dass die Angreifer nicht von ihren Schusswaffen gegen Ashfaq Munawr Gebrauch machten, jedoch kam unmittelbar nach dem eben erwähnten „Freudensalut“ über die vermeintliche Tötung eines „Ungläubigen“ bald die Polizei an den Ort des Verbrechens. Jedoch nicht, um die Täter ausfindig zu machen, sondern, um Ashfaq, nachdem sie sich davon überzeugt hatten, dass er noch lebt, weiter zu prügeln und die Überreste seines Motorrads zu „konfiszieren“.

BITTE BETEN SIE WEITERHIN FÜR DIE CHRISTEN PAKISTANS. ABGESEHEN VON DEN BRÜDERN UND SCHWESTERN IM NIGERIANISCHEN NORDEN ERLEIDEN SIE DERZEIT DAS VIELLEICHT SCHLIMMSTE MARTYRIUM WELTWEIT. UND DAS UNTER BEINAHE VÖLLIGER NICHTBEACHTUNG DURCH MEDIEN, KIRCHEN UND POLITIK IN DEUTSCHLAND.

(Quelle: „Pakistan christian post“ vom 16. August 2011)

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3 Gedanken zu “Pakistan: Christ am Nationalfeiertag bewusstlos geprügelt

  1. Pingback: Mir wird angesichts dieser weltweiten Gräueltaten schlecht! « kopten ohne grenzen

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