Großbritannien: Christlicher Arzt unter Feuer

Dr. Richard Scott, Allgemeinmediziner mit 28-jähriger Berufspraxis, wird jetzt vom Britischen „Allgemeinen Gesundheitsrat“ (GMC) beobachtet, nachdem er einem Patienten gegenüber von seinem christlichen Glauben gesprochen hatte. Dr. Scott könnte sogar seine Stelle verlieren. 

Großbritannien

Man soll nur nicht glauben, Diskriminierung von Christen gäbe es nur in Asien oder Nahost. Dieses Phänomen schleicht sich (mit dem anhaltenden Zuzug muslimischer Migranten und dem immer aggressiver werdenden Atheismus ?) langsam aber sicher auch in Europa ein. Und Diskriminierung ist nur ein erster Schritt zur Ausgrenzung und Unterdrückung von Christen. Oder wie es sinngemäss der koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian, kürzlich in einem Video-Interview sagte: „Wenn ihr nicht aufpasst, seid ihr bald auch dran.“, womit er sich auf die Verhältnisse in Ägypten und Nahost bezog.

Aber zurück nach Margate in Kent, wo Dr. Richard Scott, 50, am „Bethesda Medical Centre“ praktiziert. Im letzten Jahr hatte ein Patient dort seinen Rat eingeholt und sich ausgiebig von ihm beraten lassen. Gegen Ende der ausführlichen Konsultation führte das Gespräch auch zu persönlicheren Inhalten, wie dem gegenseitigen Glauben. Der Patient gehörte einer anderen Religion an und Dr. Scott erwähnte ihm gegenüber, dass sein eigener Glaube an Christus ihm auch in schweren Situationen viel Kraft gäbe.  Er sagt heute dazu: „Ich besprach das Glaubensthema nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Patienten. … Zu keiner Zeit gab mir der Patient zu verstehen, dass er sich (in seinen religiösen Gefühlen) angegriffen oder verletzt fühle, oder das Gespräch abbrechen wolle. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte ich das Gespräch sofort beendet.“

Der Mutter des Patienten schien aber die Situation eine Beschwerde gegenüber dem General Medical Council (GMC) wert zu sein, welcher Dr. Scott jetzt eine ausdrückliche, schriftliche Rüge aussprechen will, die in seiner Personalakte vermerkt wird und der ebenfalls die Optionen einer Kündigung des Arztes prüft. Nach Angaben der Mutter des Patienten solle die Qualität von Dr. Scotts Konsultation unzureichend gewesen sein, was den GMC  erst zu Überlegungen in Bezug auf mögliche Konsequenzen für den Arzt brachte.

Dr. Scott hat sich nun Beistand und Rat vom „Christian Legal Centre“ geholt, denn er will nicht, dass auch nur der geringste Makel auf seiner beruflichen Laufbahn liegt. Die Sprecherin des CLC, Andrea Minichiello Williams, sagte dazu: „Es ist eine Schande, dass Dr. Scott beim GMC angezeigt wurde wegen seiner christlichen Überzeugung. Er ist ein erfahrener Allgemeinmediziner, der Tausenden von Patienten seit Jahren geholfen hat. … Diese Beschwerde, auf religiöser Grundlage, scheint nur eine Nebelwand zu sein, um Frustration und öffentliche Ablehnung der medizinischen Behandlung, die angeboten wurde, zu tarnen. Wie auch immer, der GMC darf politischem oder emotionalem Druck nicht nachgeben in diesem Fall und sollte zu 100 Prozent hinter dem Arzt stehen, weil dieser innerhalb der Richtlinien der GMC gehandelt hat. Seine blitzsaubere Berufslaufbahn sollte nicht beschmutzt werden – nicht einmal durch einen Zusatz zu seiner Personalakte.“

BITTE BETEN SIE FÜR DR. RICHARD SCOTT, DAMIT SEIN NAME REINGEWASCHEN WIRD VON DEN UNGERECHTFERTIGTEN VORWÜRFEN. BETEN SIE FÜR GROSSBRITANNIEN, DAS SICH LANGSAM ABER SICHER IMMER MEHR VOM CHRISTENTUM VERABSCHIEDET.

(Quelle: „assist news service“ vom 23. Mai 2011, „christian today“ vom 23. Mai 2011)

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Ein Gedanke zu “Großbritannien: Christlicher Arzt unter Feuer

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